1,5 Millionen Besucher werden erwartet
„Nimmer lang, dann is Kärwa“
- Die Königin der fränkischen Kirchweihen hält wieder Hof.
- Foto: Mittelsdorf
- hochgeladen von Arthur Kreklau
Fürth (pm/ak) - Wenn in der Kleeblattstadt der Satz „Nimmer lang, dann is Kärwa“ wieder häufiger fällt, ist klar: Die Michaelis-Kirchweih steht vor der Tür. Vom 3. bis 15. Oktober verwandelt sich die Fürther Innenstadt erneut in einen farbenfrohen Jahrmarkt, der mit seiner Mischung aus Tradition und Volksfestcharme weit über Franken hinaus begeistert.
Mehr als 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher werden erwartet, wenn die größte Straßenkirchweih Süddeutschlands ihre Tore öffnet. Der Höhepunkt ist der Erntedank-Festzug am 12. Oktober, der wie jedes Jahr tausende Menschen anzieht. Die Kärwa, seit 2018 Teil des bayerischen und bundesweiten Kulturerbes, verbindet über 900 Jahre Geschichte mit modernem Flair und bietet ein Fest für alle Generationen.
Statt großer Bierzelte setzt Fürth auf gemütliches Bummeln, kulinarische Vielfalt und familiäre Atmosphäre. Entlang der Buden und Fahrgeschäfte gibt es Deftiges und Süßes, Spiel und Spaß – und rund um die Moststraße ein breites Angebot an Marktständen.
Überall locken herzhafte und süße Versuchungen, es duftet nach gebrannten Mandeln und Bratwürsten, riesengroß ist der Andrang am Baggersstand, mit dem Riesenrad geht’s hoch hinaus. Die Durstigen finden eine reiche Auswahl an Getränken – inklusive den Kärwa-Klassikern Festbier und Federweißer. Zudem offerieren vor allem rund um die Moststraße annähernd 90 Händler allerlei Nützliches für den Haushalt und täglichen Bedarf - von Blumenzwiebeln, Bürsten, Gewürzen, Hosenträger, Autopolitur über Pfannen, Töpfe und Werkzeug bis hin zu Kleidung, Hausschuhen und Decken.
Die Michaelis-Kirchweih bleibt damit, was sie immer war: ein Fest, das Fürth in Bewegung bringt und Menschen zusammenführt.
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