P & P hat das denkmalgeschützte Woolworth-Gebäude wieder verkauft

Das denkmalgeschützte Woolworth-Gebäude ist markantes Einfallstor zur Fürther Fußgängerzone und bietet genügend Platz für Einzelhandel und Wohnungen.  Archivfoto: Ebersberger
  • Das denkmalgeschützte Woolworth-Gebäude ist markantes Einfallstor zur Fürther Fußgängerzone und bietet genügend Platz für Einzelhandel und Wohnungen. Archivfoto: Ebersberger
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FÜRTH - (web) Es ist wohl eines der markantesten Gebäude in der Fürther Innenstadt mit viel Potenzial. Dennoch hat nun die P&P-Gruppe die erst vor knapp zwei Jahren erworbene, denkmalgeschützte Woolworth-Immobilie an ein hessisches Unternehmen verkauft.

Die erstklassige Innenstadtlage, der langfristige Mietvertrag mit Woolworth sowie die mögliche Umnutzung zu Wohnen und dem zusätzlichen Flächenpotenzial machen dieses Objekt zu einem langfristig ertragsstarken Investment, heißt es in einer Pressemitteilung des Fürther Immobilienunternehmens. Diese Werbung für das 1956 erbaute Gebäude am Beginn der Fußgängerzone an der Ecke Maxstraße und Schwabacher Straße hat dann wohl gefruchtet. Man habe ein „attraktives Angebot bekommen“ wird P&P-Geschäftsführer Alexander Faust in den Fürther Nachrichten zitiert. Neuer Eigentümer ist jetzt die „Fürth Schwabacher Straße Entwicklungs GmbH“ mit Sitz in Frankfurt/Main. Über die Höhe der Verkaufssumme vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.
P&P entwickelt derzeit in der Fürther Fußgängerzone das City Center, das komplett und rundum saniert werden soll. Wohl aus Kapazitätsgründen will sich das Unternehmen nun ganz auf dieses Großprojekt konzentrieren.
P&P wollte das Woolworth-Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 5.400 Quadratmeter in großem Maße sanieren. Mikro-Appartements sollten in den oberen Stockwerken entstehen, Darüber hinaus sollten durch Nachverdichtung weitere 766 Quadratmeter Wohnfläche auf dem knapp 2.300 Quadratmeter großen Grundstück entstehen. Woolworth, mit langfristigem Mietvertrag ausgestattet, nutzt das Erd- und Untergeschoss. Diesbezüglich habe P&P also seine Hausaufgaben und Vorarbeiten gemacht, so Faust.
Die Umsetzung und Fortsetzung dieser Arbeiten obliegt nun dem neuen Eigentümer. Diesen will Fürths Wirtschaftsreferent Horst Müller auch alsbald kontaktieren. Die Stadt ist stark daran interessiert, dass das Geschäftshaus mit Entwicklungspotenzial auch schnellstens saniert wird und nicht als Spekulationsobjekt dahinsiecht.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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