Wo das Anderssein zur Normalität wird

Gemeinsam mit den Kindern des Sternstunden-Kindergartens nahmen Vertreter der Lebenshilfe, der Stadt und vom Architekturbüro Heid den Spatenstich vor.
  • Gemeinsam mit den Kindern des Sternstunden-Kindergartens nahmen Vertreter der Lebenshilfe, der Stadt und vom Architekturbüro Heid den Spatenstich vor.
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  • hochgeladen von Willi Ebersberger

FÜRTH (web) - Auf dem Areal ihres Sternstunden-Kindergartens in der Fürther Südstadt baut die Lebenshilfe Fürth nun auch eine integrative Kinderkrippe. Vor wenigen Tagen war Spatenstich, schon im September dieses Jahres soll die eröffnung gefeiert werden.

In zwei Gruppen werden künftig je sechs „Regelkinder“ und drei Kinder (null bis drei Jahre) mit besonderem Förderbedarf betreut. So soll schon bei den Kleinsten die Sozialkompetenz gestärkt werden. Auch können die Kinder voneinander lernen. Schon frühzeitig wird das Verständnis füreinander geweckt, Vorurteile können erst gar nicht entstehen. Auch wird das Zusammenleben in der Gruppe gefördert, das Anderssein wird als normal angesehen.
Im Rahmen des gemeinsamen Lernens und Spielens bietet die integrative Krippe so beste Bedingungen vor allem für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf. Eltern werden bei der Erziehung weiter entlastet.
Rund 850.000 Euro betragen die Baukosten für das Projekt in der John-F.-Kennedy-Straße. Froh ist man auf Seiten der Lebenshilfe, dass diese Summe weitestgehend durch Fördergelder gedeckt ist.
Für die Ausstattung der neuen Einrichtung gab es bereits im Vorfeld großzügige finanzielle Unterstützung: Von der Weihnachtsspende der Fürther Apotheken in Höhe von 6.150 Euro werden Außenspielgeräte angeschafft, von der 8.000-Euro-Spende der Rainer Winter Stiftung zwei Kinderbusse sowie weiteres Spiel- und Fördermaterial.

Autor:

Willi Ebersberger aus Fürth

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