Bildungsangebote zur Persönlichkeitsentwicklung für junge Menschen

v.l.n.r.: Thomas Lang, Leiter und Geschäftsführer der KLVHS Feuerstein; Josef Wetzstein, Vorsitzender Bioland Landesverband Bayern; Kerstin Debudey, Pädagogische Mitarbeiterin der KLVHS Feuerstein; Gunhild Kastner, Bildungsreferentin des Bioland Landesverbandes Bayern; Fritz Kroder, 1. Vorsitzender des Trägervereins der KLVHS Feuerstein; Oliver Alletsee, Geschäftsführer des Bioland Erzeugerring Bayern e. V.
  • v.l.n.r.: Thomas Lang, Leiter und Geschäftsführer der KLVHS Feuerstein; Josef Wetzstein, Vorsitzender Bioland Landesverband Bayern; Kerstin Debudey, Pädagogische Mitarbeiterin der KLVHS Feuerstein; Gunhild Kastner, Bildungsreferentin des Bioland Landesverbandes Bayern; Fritz Kroder, 1. Vorsitzender des Trägervereins der KLVHS Feuerstein; Oliver Alletsee, Geschäftsführer des Bioland Erzeugerring Bayern e. V.
  • Foto: Katja Gilbert/Bioland
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Neue Kooperation von Bioland Bayern mit der Landvolkshochschule Feuerstein

EBERMANNSTADT (pm/rr) - Die Katholische Landvolkshochschule Feuerstein hat einen neuen Kooperationspartner: Der Bioland-Landesverband Bayern unterstützt ab diesem Jahr die Arbeit der KLVHS Feuerstein als festes Mitglied im Trägerverein. Gemeinsam gehen sie neue Wege in der Bildungsarbeit im ländlichen Raum.

Klar werden über persönliche und berufliche Ziele und Werte, die Persönlichkeit und ein eigenes Zukunftsprojekt entwickeln: All das bietet der „Feuersteiner Intensivkurs 2019“ für junge Menschen ab 17 Jahren, die ihre berufliche Zukunft im Biolandbau oder in der Bio-Branche sehen. Es finden 5 Module mit insgesamt 21 Seminartagen im Laufe des Jahres 2019 in der Fränkischen Schweiz statt. Angeboten wird der „Feuersteiner Intensivkurs von Bioland Bayern und der Feuersteiner Landvolkshochschule in Oberfranken. Dieses Seminarangebot ist in Bayern einmalig und wird sonst nirgends angeboten.

Gemeinsame Werte sind gute Grundlage für erfolgreiche Kooperation

Zur Kooperation zwischen Bioland mit der KLVHS Feuerstein sagt Josef Wetzstein, Vorsitzender Bioland Landesverband Bayern: „Wir sind davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit gut gelingen wird. Wir vertreten grundlegend die gleichen Werte. Es geht beiden Partnern um eine nachhaltige Bildungsarbeit mit dem Ziel, die Schöpfung zu bewahren.
Dabei nutzen wir die spezifischen Stärken beider Bildungs-Partner in der Jugend- und Erwachsenenbildung. So können wir durch die Zusammenarbeit mit der Landvolkshochschule Feuerstein unser Bildungsangebot noch weiter verbessern und unseren Mitgliedern und allen Interessierten eine noch größere Vielfalt an Bildungsangeboten unterbreiten. Zukünftig wollen wir mit der Kooperation weitere neue innovative Bildungsangebote für alle Zielgruppen im ländlichen Raum schaffen.
Im Übrigen ist die neue Zusammenarbeit auch eine konsequente Fortsetzung der bisherigen Kooperation mit der KLVHS Feuerstein. Seit Jahren finden bereits Seminare und Treffen der Bioland-Bauern und Veranstaltungen für Interessierte in der Verpflegung mit Bio-Lebensmitteln im Feuerstein statt. Zudem ist die Landvolkshochschule seit Jahren zertifizierter Bioland Vertragspartner in der Gemeinschaftsverpflegung.“

Fritz Kroder, 1. Vorsitzender des Trägervereins der KLVHS Feuerstein, begrüßt die neue Kooperation ausdrücklich: „Die Landvolkshochschule Feuerstein bietet als eines von zehn Bildungszentren im ländlichen Raum und als ein kirchliches, biozertifiziertes Bildungshaus einen Ort der Weltoffenheit sowie Raum und Zeit zur freien persönlichen Entwicklung. Der Trägerverein begrüßt die Kooperation mit Bioland Bayern als wichtigen Entwicklungsschritt für die KLVHS Feuerstein, sich weiterzuentwickeln und sich zu öffnen für neue Kooperationspartner“, bestätigt Fritz Koder.

In der neuen Kooperation sieht Thomas Lang, Leiter und Geschäftsführer der KLVHS Feuerstein, Chancen sowohl für den Feuerstein als auch für die Region: „Der Feuerstein ist ein besonderer Ort, an dem seit Jahrzehnten eine gute und intensive Bildungsarbeit geleistet wird. Einige der Hauptaufgabenfelder sind „Bildung im und für den ländlichen Raum“ sowie Persönlichkeitsbildung. Die Kooperation mit Bioland ermöglicht uns als Landvolkshochschule die Themenfelder „Ökologie“ und „Nachhaltigkeit“ im ländlichen Raum noch stärker in unsere Bildungsarbeit mit jungen Menschen zu integrieren. Die Zusammenarbeit mit Bioland wird für die ganze ländliche Region um den Feuerstein eine Bereicherung sein, weil verschiedene Zielgruppen im ländlichen Raum sich austauschen und weiterentwickeln können.“

Neues Angebot: Kurs zur Persönlichkeitsentwicklung für junge Menschen

Hierzu betonte Oliver Alletsee, Geschäftsführer des Bioland Erzeugerring Bayern e. V.: „Als Bioland-Organisation haben wir unseren Schwerpunkt in der beruflichen Weiterbildung unserer Mitgliedsbetriebe. Immer mehr junge Menschen steigen als „zweite Bio-Bauern-Generation“ in den elterlichen Hof ein und wollen sich neben fachlichem Know-How auch persönlich weiterentwickeln. Deswegen wollen wir zukünftig ein gezieltes Angebot für junge Menschen schaffen, ihnen Orientierung bieten, Kontakte ermöglichen, sich ein Netzwerk aufzubauen. Deswegen bauen wir unser Bildungsangebot dahingehend weiter aus und sprechen mit dem „Feuersteiner Intensivkurs“ insbesondere junge Menschen an, z.B. Hofnachfolger und angehende Agraringenieure und Fachkräfte in der Bio-Branche. Der „Feuersteiner Intensivkurs“ ist grundsätzlich offen für alle Interessierten.“

Gunhild Kastner, Bildungsreferentin des Bioland Landesverbandes Bayern und Kerstin Debudey, Pädagogische Mitarbeiterin der KLVHS Feuerstein, stellten den Feuersteiner Intensivkurs genauer vor: Der Themenkomplex Persönlichkeitsbildung ist elementarer Bestandteil des Kurses. In den einzelnen Modulen geht es insbesondere um Ziele und Werte, Unternehmensphilosophie und Betriebsentwicklung, Wirtschaft und Innovation, Teambuilding und Zusammenarbeit, Kommunikation und Rhetorik, Konfliktmanagement und Argumentation, Engagement und Politik. Viele Elemente der Gruppenerfahrung in der Natur und Zeit für Austausch und intensive Gespräche mit inspirierenden Gesprächspartnern erweitern den Blick über den Horizont hinaus. Verbunden sind die Module durch ein Zukunftsprojekt, bei dem die Teilnehmer eigene, persönliche Fragen erarbeiten. Geplant ist auch, eine Mentor-Mentee-Beziehung aufzubauen zu einem Mentor der eigenen Wahl, der einem begleitend zur Seite steht.

Autor:

Roland Rosenbauer aus Forchheim

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