Herausragendes Ehrenamt

Ereignisreiches Jahr für den Weissen Ring e.V.

FORCHHEIM (pm/rr) – Die Außenstelle Forchheim, WEISSER RING e. V., kann auf ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr 2018 zurückblicken. Neben der Opferarbeit, die den größten Teil aller ehrenamtlichen Mitarbeiter einnimmt, standen wieder besondere Ereignisse im Fokus und es konnten zwei neue Mitarbeiter gewonnen werden, die bereits die ersten Schulungen erfolgreich abgeschlossen haben.

Neustart in ein gewaltfreies Leben

Ein wichtiges Ereignis war die Verlegung für die Sprechstunden und Treffen der Mitarbeiter zum Kinderschutzbund in die Spitalstraße 2. Über 40 Sprechstunden und Opferberatungen wurden in diesem Jahr von dem Team durchgeführt: Sexueller Missbrauch, versuchte Tötung, Vergewaltigung, Körperverletzung und Stalking. Es sind immer wieder Berichte von Hilfesuchenden, die die Mitarbeiter auch nach jahrelanger Erfahrung bewegen. Sie suchen gemeinsam nach Möglichkeiten für die Opfer einen erfolgreichen Neustart in ein gewaltfreies Leben zu finden.

Verdienstorden an Monika Vieth

Aber auch noch nicht abgeschlossene Fälle aus den Jahren 2015 - 2017 werden von ausgebildeten Ehrenamtlichen über Jahre hinweg weiter betreut. Ein herausragendes Ereignis war die Verleihung des bayerischen Verdienstordens an die Leiterin der AS Forchheim, Monika Vieth: In der Laudatio des Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder wurde ihre fast 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit bei der Opferhilfeorganisation Weisser Ring e.V. gewürdigt. Während der Feier des Vereins Brückla e.V. im Oktober lobte der Vorsitzende Jürgen Hellmann die jahrelange Verbundenheit der beiden Vereine. Ebenfalls im Oktober fand auch der INFO-Stand auf der SENIOFIT im Klinikum Forchheim viel Beachtung. Am internationalen Tag “Gegen Gewalt an Frauen“ im November war der Weisse Ring ebenfalls beteiligt. Mit Bußgeldzuweisungen der Gerichte, Spenden und Mitgliedsbeiträgen konnte 2018 vielen Opfern auch finanziell geholfen werden.

Neue Mitglieder gesucht

Ein Wunsch für das kommende Jahr ist vor allem neue Mitglieder zu gewinnen. Mit einem Monatsbeitrag von 2.50 Euro kann man dazu beitragen, dass schnell und unbürokratisch Opfern von Gewalt geholfen wird. Das kostenlose Opfer-Telefon ist täglich unter der Nummer 116 006 von 7.00 Uhr – 22.00 Uhr erreichbar.

Autor:

Roland Rosenbauer aus Forchheim

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