Konzept für klimaneutrale Versorgung bis 2045
Oberasbach startet kommunale Wärmeplanung

Im Juni startete das Projekt zur Kommunalen Wärmeplanung in Oberasbach. Im Gespräch sind (v.l.n.r.) Matthieu Royère, prosio engineering GmbH, Erster Bürgermeister Thomas Diebenbusch, Thomas Plankenbühler, Geschäftsfürhrer der prosio engineering GmbH, Sina Mixdorf, Nachhaltigkeitsbeauftragte, und Marco Wolfstädter, Leiter Tiefbauamt. | Foto: Stadt Oberasbach
  • Im Juni startete das Projekt zur Kommunalen Wärmeplanung in Oberasbach. Im Gespräch sind (v.l.n.r.) Matthieu Royère, prosio engineering GmbH, Erster Bürgermeister Thomas Diebenbusch, Thomas Plankenbühler, Geschäftsfürhrer der prosio engineering GmbH, Sina Mixdorf, Nachhaltigkeitsbeauftragte, und Marco Wolfstädter, Leiter Tiefbauamt.
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OBERASBACH (pm/ak) – In Oberasbach hat im Juni die kommunale Wärmeplanung begonnen. Die Stadt reagiert damit auf das seit Anfang 2024 geltende Wärmeplanungsgesetz, das alle Kommunen verpflichtet, tragfähige Strategien für eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu entwickeln. Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro prosio engineering aus Lauf soll nun ein Konzept entstehen, das den Weg bis 2045 beschreibt und sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Anforderungen berücksichtigt.

Zum Auftakt trafen sich Vertreter der Stadtverwaltung mit dem Projektteam, darunter Bürgermeister Thomas Diebenbusch, Klimaschutzbeauftragte Sina Mixdorf und Tiefbauamtsleiter Marco Wolfstädter. Diebenbusch sieht in der Planung einen zentralen Schritt, um die Wärmeversorgung langfristig klimafreundlich auszurichten. Mixdorf betont den Nutzen für Eigentümer, Energieversorger und weitere Akteure, die durch das Konzept mehr Orientierung für künftige Investitionen erhalten sollen. Die Stadt setzt dabei auf einen offenen Austausch und will die Öffentlichkeit frühzeitig einbinden.

Die Wärmeplanung folgt einem klaren Ablauf: Zunächst wird die bestehende Versorgung analysiert, anschließend das Potenzial erneuerbarer Energien bewertet. Darauf aufbauend entstehen verschiedene Szenarien, aus denen ein konkreter Maßnahmenplan entwickelt wird. Dieser soll den örtlichen Gegebenheiten gerecht werden und sowohl zentrale als auch dezentrale Lösungen berücksichtigen.

Alle Zwischenergebnisse und das fertige Konzept werden dokumentiert und öffentlich zugänglich gemacht. Die Fertigstellung ist für Mitte 2027 vorgesehen und liegt damit deutlich vor der gesetzlichen Frist. Der Wärmeplan dient zunächst als Orientierung und wird dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt.

Finanziert wird das Projekt über die Konnexitätszahlungen des Freistaats Bayern. Die pauschale Kostenerstattung deckt die Ausgaben vollständig und richtet sich nach der Einwohnerzahl der Kommune.

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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