Webseite gibt Hilfe bei Fragen
Pflegeplatzbörse ist an den Start gegangen

Die Webseite der neuen Pflegeplatzbörse im Landkreis Fürth.
  • Die Webseite der neuen Pflegeplatzbörse im Landkreis Fürth.
  • Foto: Landratsamt Fürth
  • hochgeladen von Arthur Kreklau

LANDKREIS FÜRTH (pm/ak) -  Eine unerwartete Krankheit oder ein Unfall kann das Leben auf den Kopf stellen. Plötzlich kann man sich nicht mehr alleine versorgen und ist auf Hilfe angewiesen. Meist ist die Familie dann der erste Ansprechpartner und Unterstützer. Doch nicht immer reicht das aus. Wie geht es weiter? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es? Wo sind diese zu finden und wie schnell stehen sie zur Verfügung? Im Rahmen des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes beschäftigt sich der Landkreis bereits seit mehreren Jahren mit der pflegerischen Versorgungssituation und genau solchen Fragen.

Als daraus resultierende Maßnahme wurde das Altenhilfeinformationssystem (AHIS) umgesetzt. Ziel war es dabei, die aktuelle Versorgungsstruktur mit Pflegeangeboten transparent zu machen und eine Übersicht über die Pflegeplätze darzustellen. Nach einigen Jahren Betrieb war es nun Zeit für eine optische und technische Erneuerung des Systems. Dabei ist in Zusammenarbeit des Fachbereichs Sozialwesen und der Gesundheitsregionplus die Pflegeplatzbörse entstanden. „Ich freue mich, dass es nun ein neues Tool gibt. Bewährtes aus AHIS wurde dabei übernommen, aber auch ganz neue Aspekte finden bei der Pflegeplatzbörse ihren Raum. Wir hoffen damit sowohl den Einrichtungen, als auch den Betroffenen noch besser gerecht zu werden“, so Landrat Matthias Dießl bei der Vorstellung der Pflegeplatzbörse.
So gibt es nun auf der Seite der Gesundheitsregion zur Pflegeplatzbörse (www.gesundheitsregion-landkreis-fuerth.de/Pflege) unter anderem die Möglichkeit einer Schnellsuche. Einrichtungen können in ihrer Detailbeschreibung außerdem bis zu sieben Fotos aufnehmen, sodass sich Betroffene ein erstes Bild machen können.

Der Status der Pflegeplätze wird nun in einem dreifarbigen Ampelsystem angezeigt.

Grün zeigt dabei verfügbare Plätze an, gelb signalisiert eine Warteliste und rot steht hier für derzeit keine verfügbaren Kapazitäten. Überzeugen kann die neue Pflegeplatzbörse außerdem durch ihre Barriere arme Nutzbarkeit. Renate Schwarz vom Quartiersmanagement Oberasbach ist eine der Nutzerinnen der Pflegeplatzbörse. Sie ist bei Fragen zum Thema Pflegeplätze oft die erste Ansprechpartnerin und steht älteren Menschen sowie ihren Angehörigen unterstützend zur Seite. Sie wünscht sich, dass die Einrichtungen die Pflegeplatzbörse gut nutzen und ihre Angebote auch aktuell halten, was mit dem neuen Tool nicht so schwierig ist.
Angesiedelt ist die Pflegeplatzbörse bei der Gesundheitsregionplus. Das Förderprojekt bearbeitet gemeinsam mit zahlreichen Akteuren vielfältige Themen in der Gesundheitsversorgung, Pflege und Prävention/ Gesundheitsförderung. Hierbei spielen neben der Vernetzung der Akteure auch gemeinsame Projekte und Öffentlichkeitsarbeit eine wichtige Rolle, zu der nun auch die neue Pflegeplatzbörse zählt. „Auch weiterhin werden wir in dieser Thematik aktiv bleiben und haben die Zukunft im Blick. Zum Erhalt der Versorgung im Landkreis Fürth wird auch ein Ausbau in allen Bereichen notwendig werden. Dies gilt beispielsweise für die Kurzzeitpflege. Auch die Rekrutierung von genügend Fachkräften wird uns in Zukunft ein Thema sein“, so Landrat Matthias Dießl.

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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