Zu Gast bei Freunden:
Rother Delegation besucht Partnerstadt Regen
- Die städtische Delegation rund um Bürgermeister Andreas Buckreus (vorne Mitte links, in kurzer Lederhose) wurde von Regens Bürgermeister Andreas Kroner (vorne Mitte rechts, mit Krawatte) herzlich in Empfang genommen.
- Foto: Stadt Roth
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Städtepartnerschaften leben von persönlichen Begegnungen, gemeinsamen Erlebnissen und dem regelmäßigem Austausch. Seit vielen Jahren pflegt die Stadt Roth enge freundschaftliche Beziehungen zu ihren Partnerstädten Ratibor in Polen, Opava (ehemals Troppau) in Tschechien und Regen im Bayerischen Wald. Die Partnerschaft mit der niederbayerischen Stadt Regen ist von einer lebendigen Tradition geprägt: Seit 2004 besuchen sich Delegationen beider Städte regelmäßig zu ihren jeweiligen Heimatfesten. Ende Juli reisen die Rother*innen seither zum Pichelsteiner Fest nach Regen, im August folgt der Gegenbesuch zur Rother Kirchweih.
Auch am Sonntag, dem 26. Juli 2026, machte sich wieder eine rund 25-köpfige Delegation aus Roth auf den Weg in den Bayerischen Wald. Der Einladung der Stadt Regen folgten unter anderem Erster Bürgermeister Andreas Buckreus, der Leiter der Stadtwerke, Dr. Gerhard Brunner, der kaufmännische Leiter der Stadtwerke Johannes Lindner, Mitglieder des im März neu gewählten Stadtrats sowie die beiden Kommandanten und Feuerwehrkameraden der Ortsteil-Feuerwehren Meckenlohe und Unterheckenhofen.
Für viele Mitglieder des neu konstituierten Stadtrats war es der erste Besuch in der Partnerstadt – entsprechend groß waren die Eindrücke und die Begeisterung über die herzliche Gastfreundschaft der Regener Gastgeber.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand das traditionsreiche Pichelsteiner Fest, das zu den größten und bekanntesten Heimatfesten des Bayerischen Waldes zählt. Seinen Ursprung hat es im Jahr 1874, als bei einem geselligen Beisammensein die Idee entstand, gemeinsam einen Eintopf aus verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten zuzubereiten. Aus dieser einfachen Idee entwickelte sich über die Jahrzehnte ein weit über die Region hinaus bekanntes Volksfest, dessen berühmter Pichelsteiner Eintopf bis heute das kulinarische Herzstück bildet. Das Fest verbindet gelebtes Brauchtum, regionale Kultur und geselliges Miteinander – Werte, die auch die Grundsätze einer Städtepartnerschaft widerspiegeln.
Nach der Ankunft im Bayerischen Wald nahm die Rother Delegation am großen Festzug teil. Unter dem diesjährigen Motto „Gäste aus aller Welt“ zogen rund dreißig Gruppen mit einundzwanzig aufwendig gestalteten Festwagen, sieben Kutschen und zehn Musikgruppen durch die Regener Innenstadt bis zum Festplatz. Im Festzelt klang der Tag bei bester Bewirtung und vielen persönlichen Gesprächen in herzlicher Atmosphäre aus.
„Städtepartnerschaften werden manchmal fälschlicherweise als rein offizielle Kontakte zwischen Kommunen abgetan. Unser Besuch in Regen zeigt aber jedes Jahr aufs Neue, dass sie weit mehr als das sind: Es geht um Begegnungen, den gegenseitigen Austausch und das soziale Miteinander. Die herzliche Gastfreundschaft hier in Regen macht diese Partnerschaft seit mehr als zwei Jahrzehnten zu etwas sehr Besonderem“, betonte Erster Bürgermeister Andreas Buckreus.
In wenigen Tagen wird die Städtepartnerschaft im Rahmen der Rother Kirchweih mit dem Gegenbesuch einer Delegation aus Regen fortgesetzt.
Autor:Stadt Roth aus Landkreis Roth |
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