Unglaublich: Erst seit 100 Jahren dürfen Frauen in Deutschland wählen

Freuen sich über den gelungenen Abend (v.l.) Marlene Mortler (CSU-MdB), Thekla Singer (Thekla Singer (Vorsitzende der Frauen-Union Röttenbach), Prof. Dr. Bernd Schulze (Ortsvorsitzender der CSU Schwanstetten), Cornelia Griesbeck, Prof. Dr. Ursula Männle und Volker Bauer.
  • Freuen sich über den gelungenen Abend (v.l.) Marlene Mortler (CSU-MdB), Thekla Singer (Thekla Singer (Vorsitzende der Frauen-Union Röttenbach), Prof. Dr. Bernd Schulze (Ortsvorsitzender der CSU Schwanstetten), Cornelia Griesbeck, Prof. Dr. Ursula Männle und Volker Bauer.
  • Foto: © Renate Brügmann
  • hochgeladen von Redaktion MarktSpiegel

SCHWANSTETTEN (pm/vs) - 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland – zu diesem Jubiläum hatte die Frauen Union, die Senioren Union und die Junge Union im Landkreis Roth in die Bürgerstub´n nach Schwanstetten eingeladen.

Die ehemalige Staatsministerin und jetzige Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung Prof. Ursula Männle berichtete über den zum Teil steinigen Weg bis zum Frauenwahlrecht und auch über die Zeit danach, denn mit dem Frauenwahlrecht war die Gleichberechtigung noch lange nicht vollendet. Als einen Meilenstein benannte Männle die Tatsache, dass im Grundgesetz von Anfang an der Satz aufgenommen worden war: „Männer und Frauen sind gleichbereichtigt.“ „Immer in schwierigen Zeiten nach Kriegen, gewährte man den Frauen mehr Rechte, weil man sie dringend brauchte, um das Land wieder aufzubauen“, hob Männle hervor. Valerie Holsboer, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, berichtete aus ihrem Arbeitsalltag, dass in den Führungsebenen vieler Unternehmen Frauen noch immer unterrepräsentiert seien. Cornelia Griesbeck aus Wendelstein, welche die Diskussion moderierte, konnte zumindest aus ihrem politischen Leben einen Erfolg vermelden: „In Wendelstein sind für die CSU sechs weibliche und fünf männliche Gemeinderäte im Gremium vertreten, so sollte es eigentlich in allen Kommunalparlamenten sein“. Weil dies nicht so sei, bleibe auch für zukünftige Politiker und Politikerinnen noch vieles zu tun. Ein junger Teilnehmer forderte, Parteien müssen für junge Leute für Frauen wie für Männer wieder attraktiver werden und ihren Ruf verbessern, denn Demokratie gäbe es nur mit demokratischen Parteien. Landtagsabgeordneter Volker Bauer betonte das gute Miteinander von Frauen und Männern in den Gremien der CSU im Landkreis Roth.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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