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Wenn die Luft ausgeht
AOK-Aktion "Arzneimittel sicher einnehmen"

Gaben gemeinsam den Startschuss zur Kampagne "Arzneimittel sicher einnehmen" (v.l.n.r.): Klaus-Jürgen Drachsler (AOK), Heiko Scholl (Apotheker), Karin Steinhäuser (AOK).
  • Gaben gemeinsam den Startschuss zur Kampagne "Arzneimittel sicher einnehmen" (v.l.n.r.): Klaus-Jürgen Drachsler (AOK), Heiko Scholl (Apotheker), Karin Steinhäuser (AOK).
  • Foto: AOK
  • hochgeladen von Barbara Rögner

Zum elften Mal in Folge initiiert die AOK in Mittelfranken gemeinsam mit dem Bayerischen BayerischenApothekerverband (BAV) die Informationskampagne „Arzneimittel
sicher einnehmen“. In diesem Jahr liegt der Beratungsschwerpunkt der Apotheken auf dem
Thema „Asthma“. „ Bis zum 30. November 2020 können sich AOK-Versicherte in Mittelfranken bei einer der 300 teilnehmenden Apotheken zu den verschiedenen Asthma-Medikamenten
beraten und ihren Medikamenten-Mix prüfen lassen“, erklärt Jürgen
Drachsler, AOK Regionalleiter der AOK Erlangen, Erlangen-Höchstadt
und Nürnberger Land, die Aktion. „Mit der Kampagne wollen wir auf
die wichtige Rolle der Apotheker und Ärzte aufmerksam machen und den
richtigen Umgang mit Medikamenten aufzeigen.“

Asthma – wasist das eigentlich?

Asthma ist das griechische Wort für Atemnot. In der Medizin nennt man eine
chronische Erkrankung der Atemwege „Asthma bronchiale“. Zehn
Prozent der Kinder und sieben Prozent der Erwachsenen leiden
darunter. Gerade Patienten mit allergischem Asthma haben häufig nur
saisonal – etwa im Frühjahr – Anfälle, den Rest des Jahres leben sie beschwerdefrei. Andere wiederum leiden dauerhaft an der Krankheit. Die Mehrzahl der Asthmatiker müssen bestimmte Stoffe
inhalieren – entweder als Spray oder als Pulver. „Das wichtigste
Arzneimittel hierbei ist das inhalierbare Cortison als
entzündungshemmendes Medikament. Bei akuten Anfällen gibt man zudem
bronchienerweiternde Substanzen“, erklärt Apotheker Heiko Scholl
„Insbesondere bei der richtigen Anwendung von Inhalatorien besteht
ein hoher Beratungsbedarf,“ erklärt Dr. Sonja Wunder,
Beratungsapothekerin bei der AOK Bayern. „Deshalb ist die Vermittlung der richtigen Inhalationstechnik durch den Apotheker ein wichtiger
Baustein bei der Arzneimitteltherapiesicherheit.“

DiePatientenschulung das A und O bei der Behandlung

Manche Asthmatikerleiden unnötig unter der Krankheit, weil sie nicht optimal behandelt
werden. Wichtig ist es, dass Asthmatiker aktiv an der Bewältigung
ihrer Krankheit mitwirken – am besten in Form einer
Patientenschulung. Hier lernt der Patient zum Beispiel, mit Hilfe des
Peak-Flow-Meters seine Medikamente richtig einzusetzen. Das kleine
Gerät misst die maximale Stärke des Atemstroms bei der Ausatmung.
Es dient dem Asthmatiker im täglichen Leben als Monitor: Sinken die
Peak-Flow-Werte, so kann der Patient selbst eingreifen, zum Beispiel
mit einem Mittel, das die Bronchien erweitert.
Eine Übersicht der teilnehmendenApotheken und weitere Informationen zur Aktion „Arzneimittel sicher
einnehmen“ finden Sie unter www.aok.de/bayern/arzneimittelcheckoder bei Ihrer AOK vor Ort.

Als Neuerung erhalten alle Apotheken indiesem Jahr den Curaplan „Asthma-Notfallplan“ zur Ausgabe an alle Betroffenen und Interessenten.

Autor:

Barbara Rögner aus Mittelfranken

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