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AOK Schulfitness
AOK bietet Fitness-Check für Schulen

Im Sportunterricht können Kinder und Jugendliche ihre motorischen Fähigkeiten spielerisch und mit Spaß verbessern.
  • Im Sportunterricht können Kinder und Jugendliche ihre motorischen Fähigkeiten spielerisch und mit Spaß verbessern.
  • Foto: © AOK-Verlag / Rudolf Schubert
  • hochgeladen von Barbara Rögner

Wie fit sind eigentlich Kinder und Jugendliche – dieser Frage können jetzt alle Schulen in Mittelfranken mit Unterstützung der AOK auf den Grund gehen. „AOK Schulfitness“ nennt sich das neue Projekt, mit dem Lehrerinnen und Lehrer Stärken, aber auch mögliche Defizite der motorischen Fähigkeiten ihrer Schützlinge erkennen können. Mit einem einfach durchzuführenden Test und der anschließenden Online-Auswertung wird das Fitnesslevel der Schulklasse ermittelt. „Unser neues Online-Angebot richtet sich an Schulen, die Fitness und sportliche Leistungsfähigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler im Unterricht fördern wollen“, so Stefan Schumann, Bewegungsfachkraft bei der AOK in Nürnberg. Das Angebot ist für alle Jahrgangsstufen geeignet.

Bewegungsmangel entgegenwirken

Eine Stunde täglich sollten Jugendliche zwischen elf und 17 Jahren sich bewegen. So steht es in einer WHO-Studie zum Bewegungsverhalten von Jugendlichen, die Ende vergangenen Jahres veröffentlicht wurde. Demnach wirke sich jede weitere körperliche Aktivität darüber hinaus positiv auf die Gesundheit aus. „Bewegungsmangel hingegen beeinflusst die Entwicklung motorischer Fähigkeiten der Heranwachsenden negativ“, so Stefan Schumann. Das Programm „AOK Schulfitness“ setzt genau dort an. Mit dem Fitness-Check stehen wissenschaftlich evaluierte Tests zur Verfügung, die einfach und schnell die motorischen Fähigkeiten erkennen lassen. Das Programm besteht aus einem Eingangs- und einem Abschlusstest, die in einem Abstand von sechs bis zwölf Monaten durchgeführt werden. Beide Tests messen fünf motorische Grundfähigkeiten: Ausdauer, Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit.

Test-Ergebnisse zeigen objektiven Fitnesszustand

Sowohl der Eingangs- als auch der Abschlusstest lassen objektive und vergleichbare Aussagen zu den motorischen Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler zu. Denn das Online-Programm wertet die Ergebnisse nicht nur aus, sondern setzt sie auch in Bezug zu den bisher in rund 20 Jahren erhobenen, anonymisierten Test-Ergebnissen von über einer Million Schülerinnen und Schüler in Deutschland. Dadurch können die Leistungen bei den verschiedenen Übungen miteinander, aber auch zwischen einzelnen Altersstufen verglichen werden. „Anhand der Vergleichsdaten stellen wir fest, dass die Schülerinnen und Schüler heute schlechter abschneiden als noch vor 20 Jahren“, so Stefan Schumann. Umso wichtiger sei es, die motorischen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen in der Schule gezielt zu fördern.

Umfangreiche Übungssammlung für den Unterricht

In den Monaten zwischen den Tests trainieren die Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern die Fähigkeiten, bei denen sie anfangs unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielt haben. Die AOK unterstützt dabei mit einer umfangreichen Übungssammlung zu den motorischen Schwerpunkten, die von AOK-Bewegungsexperten entwickelt wurde. „Je nach Testergebnis der Klasse lässt sich daraus ein passgenaues Training zusammenstellen“, so Stefan Schumann. Beim Abschlusstest können die Schülerinnen und Schüler ihren Trainingserfolg dann noch einmal überprüfen.

Weitere Informationen zum Programm „AOK Schulfitness“ gibt es unter www.aok-schulfitness.de. Wer den kostenfreien Test durchführen will, kann dort auch den Zugangscode anfordern.

Autor:

Barbara Rögner aus Mittelfranken

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