Führung im Botanischen Garten

Das Vorbereitungsteam: Prof. Dr. Werner Nezadal, Paulina Kondraskov, Almut Uhl und Dr. Walter Welß (v.l.n.r.).      Foto: Natalia Khamatgalimova
  • Das Vorbereitungsteam: Prof. Dr. Werner Nezadal, Paulina Kondraskov, Almut Uhl und Dr. Walter Welß (v.l.n.r.). Foto: Natalia Khamatgalimova
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Blick hinter die Kulissen am 15. Dezember

ERLANGEN - Am Samstag, 15. Dezember, um 14.30 Uhr wird Professor Dr. Werner Nezadal Interessierten bei einer Führung Einblick in das sonst nicht zugängliche „Herbarium Erlangense“ im Botanischen Garten in der der Loschgestraße 3 ermöglichen.  

Das Herbarium Erlangense gehört mit seinen 158.000 Pflanzenbelegen aus aller Welt zu den 15 größten Herbarien in Deutschland. In einem Herbarium wird ein Dokumentationsverfahren angewandt, das nicht nur langlebig ist, sondern es auch erlaubt, vielfältige weitere Untersuchungen durchzuführen. Ein modernes „Herbar“ ist deshalb ein Archiv mit Forschungsobjekten für Morphologie, Systematik, Molekulargenetik und Pflanzenverbreitung. Zurzeit werden im Herbarium Erlangense beispielsweise Belege zur Erfassung seltener Arten für eine neue Flora Bayerns ausgewertet. Die umfangreiche Datenbank mit Bildern von Herbarbelegen des Herbariums ist unter der Homepage

www.herbarium-erlangense.nat.uni-erlangen.de

weltweit abrufbar.

Spätestens mit der Weltumweltkonferenz in Rio de Janeiro 1992, bei der die Vertragsstaaten, darunter auch Deutschland, ein `Übereinkommen zum Schutz der Biologischen Vielfalt´ schlossen, ist das Interesse an der Bewahrung der globalen Biodiversität stark gewachsen. Diesem Ziel kann man aber nur nachkommen, wenn die biologische Ausstattung unseres Planeten möglichst umfassend erforscht und dokumentiert ist. Bei dieser Inventarisierung spielen Pflanzen eine entscheidende Rolle – Pflanzensammler, die die Ergebnisse ihrer Arbeit in Herbarien hinterlegen, schaffen daher eine wichtige und unverzichtbare Basis für die Beurteilung der Vielfalt der Pflanzenarten im lokalen, regionalen und im globalen Maßstab. Nur durch den jederzeit möglichen Zugriff auf die vor allem in den vergangenen 200 Jahren gesammelten Belege und Informationen kann das vorhandene Wissen zur Erforschung der natürlichen Ressourcen der Erde genutzt werden.

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