Sonnenbrillentrends 2014: Extreme in XXL

Audrey Hepburn lässt grüßen: Die Neuinterpretationen der Klassiker stehen den  Originalen der 60er Jahre in Größe und Eleganz in nichts nach.
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  • Audrey Hepburn lässt grüßen: Die Neuinterpretationen der Klassiker stehen den Originalen der 60er Jahre in Größe und Eleganz in nichts nach.
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NÜRNBERG (pm/nf) - Nachdem in den letzten Jahren alles hip war, was gefiel, müssen sich Trendsetter jetzt entscheiden. Denn gegensätzlicher können die Formen kaum sein: kantig-linear und maskulin oder softig-weich und feminin. Doch bei allen Gegensätzen gibt es auch eine Gemeinsamkeit: Die Fassungen werden groß und größer.

2014 fallen vor allem die extrem überzeichneten geraden Formen auf, die, anders als in der Vergangenheit, nicht nur von Männern getragen werden. Schmale übergroße Metallfassungen glänzen in Gold und Silber wie in den 70ern. Zusätzliche Nasenstege begradigen die obere Kontur extrem. Da verschwinden selbst weiblich geschwungene Augenbrauen hinter der Brille.

Wem das zu extrem ist, wählt am besten eine der gerundeten Formen mit flächigen breiten Kunststofffassungen, wie zu Zeiten Audrey Hepburns. Die Neuinterpretationen mit den matten, halbtransparenten oder samtig schimmernden Oberflächen stehen den Originalen der 60er Jahre in Größe und Eleganz in nichts nach.

Als ob das nicht genug an Extremen ist, gewinnen die Sonnenbrillen wieder an Größe. Unter XL geht gar nichts, nach oben ist die Skala offen. Bei Gläsern und Fassungen der runden Pantobrillen greifen die Designer ungeniert in die Farbtöpfe und kombinieren “auf Teufel komm raus”.

Extrem sportlich geht es bei den Pilotenbrillen zu. Hier zeichnen übergroße tropfenförmige Shields in Metall- und (neu!) schmalen, naturfarbenen Kunststofffassungen die Gesichtsform nach. Auffallender Trend auch hier: je größer, desto besser.

Nicht zu übersehen ist in diesem Jahr der steigende Anteil an Fassungen in Holz-, Horn- oder anderen Naturoptiken. Das Design reicht hier von holzschnittartigen Silhouetten bis hin zu fließenden, plastischen Linien.

Moderat getönte Gläser färben sich selbst, wie durch Zauberhand, dunkler oder heller. Die Sonnenbrille übernimmt, abhängig von der Intensität der Sonneneinstrahlung, die Entscheidung, welcher Tönungsgrad aktuell den besten Blendschutz bietet.

Weitere Trends und Anregungen unter www.brillenstyling.de.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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