Wie barrierefrei ist Lauf?

Zum europäischen „Protesttag der Menschen mit Behinderungen“ gab es eine Umfrage: Wie barrierefrei ist Lauf?
  • Zum europäischen „Protesttag der Menschen mit Behinderungen“ gab es eine Umfrage: Wie barrierefrei ist Lauf?
  • Foto: oh/Caritasverband Nürnberger Land e.V.
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LAUF (pm/nf) - Zum europäischen „Protesttag der Menschen mit Behinderungen“ veranstalteten die OBA (Offene Behindertenarbeit) der Caritas und das Grüne Haus mit Unterstützung der „Aktion Mensch“ eine Befragung von Laufer Bürgern: Wie barrierefrei ist Lauf? Mit dabei waren 1. Bürgermeister Benedikt Bisping, Caritas-Geschäftsführer Michael Groß, Pfarrer Stefan Alexander, die Behindertenbeauftragte des Landkreises, Angelika Feisthammel, Behinderten- und Seniorenbeauftragte der Stadt Lauf, sowie viele weitere Interessierte.

Die Teilnehmer konnten mit Hilfe eines 30 Kilogramm schweren „Age-Anzuges“ testen, wie sich Kurzatmigkeit, nachlassende Muskulatur, eingeschränktes Seh- und Hörvermögen und rheumatische Beschwerden anfühlen. Das kann sehr erschreckend sein und man versteht unmittelbar den Sinn von Stufenmarkierungen, abgesenkten Gehsteigen, Aufzügen, barrierefreien Gebäuden. In den vielen Gesprächen am Rand dieses interessanten Nachmittags zeigte sich aber auch, dass Barrieren oft im Kopf beginnen und oft dort am schlimmsten sind. Wenn nicht durch permanente öffentliche Bewusstseinsbildung darauf hingewirkt wird, dann wird der Begriff „inklusive Gesellschaft“ leider ein Fernziel bleiben.
Natürlich war auch die bauliche Barrierefreiheit in der Kreisstadt Lauf vielfach Thema. Die Anwesenden waren sich darin einig, dass schon manches passiert ist, aber noch viel mehr passieren müsste.

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