Bezirk sucht das Oberfränkische Wort des Jahres 2021
Wer wird der Nachfolger von "Fregger“?

Jeder kann seinen oberfränkischen Dialekt-Liebling bei der KulturServiceStelle einreichen.
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OBERFRANKEN (pm/rr) – „Mit deinem rollenden R und dem weichen T kommst du doch aus Oberfranken, oder? Und was meinst du eigentlich mit ´fei´ und ´Amerla´?“ Diese Fragen kennen die Oberfranken nur zu gut. Wir sind stolz auf unseren Dialekt, denn er hat Wiedererkennungswert und ist alles andere als altmodisch. Das zeigen jährlich die Einsendungen für das Oberfränkische Wort des Jahres. Die KulturServiceStelle des Bezirks geht erneut auf die Suche: Wieder sind alle aufgerufen, ihre oberfränkischen Wort-Favoriten einzusenden.
Der Gedenktag „Internationaler Tag der Muttersprache“ wurde ins Leben gerufen, um die sprachliche, aber auch die kulturelle Vielfalt zu erhalten und zu fördern. Diese Aufgabe hat sich auch der Bezirk Oberfranken auf die Fahnen geschrieben. Durch Aktionen wie die jährliche Suche nach einem Dialektwort möchte er das oberfränkische Kulturgut pflegen und vermitteln.
„Das Oberfränkische Wort des Jahres ist bereits zu einer festen Institution geworden, weil es jedes Jahr aufs Neue die Vielfalt, Originalität und Kreativität unserer Mundart beweist. Jeder kann bei unserer Aktion mitmachen – egal ob Einheimische oder Zugezogene, Alt oder Jung. „Ich bin gespannt auf Ihre ideenreichen Einsendungen“, ruft Bezirkstagspräsident Henry Schramm zum Mitmachen auf.

Seit 2015 sucht der Bezirk Oberfranken zusammen mit dem Oberfränkischen Bauernhofmuseum Kleinlosnitz und dem Medienpartner extra-radio aus Hof ihre Dialekt-Lieblinge. Über 2 000 Einsendungen sind seitdem beim Bezirk Oberfranken eingegangen. Neben "Fregger", das im Jahr 2020 das Rennen machte, zeigen die Siegerwörter Sternlaschmeißer (2019), derschwitzen (2018), urigeln (2017), a weng weng (2016) und Wischkästla (2015) wie facettenreich die oberfränkische Mundart ist.
„Wir suchen nach bekannten Wörtern, aber auch nach Neuschöpfungen, die das Gemeinte besonders präzise benennen und wofür es im Hochdeutschen oftmals gar keinen Ausdruck gibt. Der oberfränkische Dialekt bereichert unseren Sprachschatz und darf nicht in Vergessenheit geraten“, unterstreicht Barbara Christoph, die Leiterin der KulturServiceStelle des Bezirks.

Nun startet die Suche nach einem Nachfolger und alle können sich daran beteiligen. Vorschläge für das Oberfränkische Wort des Jahres 2021 können auf der Homepage des Bezirks Oberfranken unter www.bezirk-oberfranken.de/owdj eingereicht oder per Mail an kulturservicestelle@bezirk-oberfranken.de geschickt werden. Im Spätsommer kürt eine Jury aus allen Einsendungen den Sieger.

Autor:

Roland Rosenbauer aus Forchheim

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