Ludwig-Erhard-Zentrum feiert Richtfest - Denkmal für soziale Marktwirtschaft

Patrizia Stumpf (Sontowski & Partner) übergab Evi Kurz (re.)einen scheck in Höhe von 50.000 Euro. (Foto: Tom Schreiner)

FÜRTH (web) – Von einem „Weihnachtsgeschenk für alle“ sprach Bayerns Innenminister Joachim Herrmann anlässlich des Richtfestes für den Neubau des Ludwig Erhard-Zentrums in Fürth, zudem die Initiatorin Evi Kurz zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft begrüßen durfte.

Rund 15 Millionen Euro kostet die künftige Forschungs-, Tagungs-, Dokumentations- und Begegnungsstätte, dabei tragen Bund und Land mit knapp elf Millionen Euro den Löwenanteil. Breite Unterstützung erfuhr Evi Kurz, Vorstandsvorsitzende des Ludwig-Erhard-Initiativkreises, auch aus Kreisen der regionalen Wirtschaft, die mit zahlreichen Spenden den prägnanten Bau in direkter Nachbarschaft zum Fürther Rathaus unterstützt.
Auf dem einstmals „tristen und einfachen Platz“ hinterm Rathaus entstehe nun ein eindrucksvolles Gebäude, „ein Denkmal für die soziale Marktwirtschaft“, so Herrmann. Das Haus erinnere nicht nur an den großen Sohn der Stadt Fürth und dessen Wirken für Deutschland, sondern es ist auch ein Raum zum Nachdenken, unterstrich Joachim Herrmann die Bedeutung des Ludwig-Erhard-Zentrums.
Der Neubau soll zusammen mit den gegenüberliegenden Geburtshaus Erhards vor allem jungen Menschen die Grundzüge der sozialen Marktwirtschaft und somit auch das Lebenswerk Ludwig Erhards näherbringen, erläuterte Evi Kurz, die sich in ihrer Begrüßungsrede auch bei den vielen Unterstützern bedankte.
Fürths OB Thomas Jung hob zunächst noch mal die parteiübergreifende Arbeit im Vorfeld der Bautätigkeiten und bei der Finanzierung hervor und erinnerte zudem an die kontroverse Diskussion ob der Ausmaße des Neubaus. Imposant, wuchtig, prägnant, klotzig lauteten da viele Kommentare. Aber, so Jung, „man kann Ludwig Erhard ob seiner Bedeutung für die Bundesrepublik Deutschland nicht in eine Hütte stecken“, da bedarf es schon etwas Großem, erklärte das Stadtoberhaupt.
Evi Kurz durfte sich übrigens noch über zwei weitere vorgezogene Weihnachtsgeschenke freuen. Zunächst überreichte Patrizia Stumpf, Marketingleiterin bei Sontowski & Partner, einen Scheck in Höhe von 50.000 Euro, ehe Elisabeth Leutheusser von Quistorp, ehemals „Hausdame“ von Ludwig Erhard, Evi Kurz einen Silberleuchter als exklusives Ausstellungsstück überreichte Diesen hatte Erhard einst aus eigener Tasche für den Banquet-Tisch im Kanzleramt angeschafft.
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