Im Wollrausch: Bei den Omas geht´s heiß her

Trend: Grobmaschiges in allen Farben, Formen und Qualitäten. Unikate von strickbegeisterten Omas für einen aktuellen Streetstyle. (Foto: oh/MyOma)
 
Opa Klaus vom Team MyOma ist eindeutig der Hahn im Korb der Strickgemeinschaft. (Foto: oh/MyOma)
MyOma ist ein außergewöhnliches soziales Projekt, das sich wirtschaftlich selbst tragen will

REGION (pm/nf) - Der Winter steht vor der Tür. Je kälter es draußen wird, desto gemütlicher wird es Zuhause. Ein knisternder Kamin, eine Tasse Tee und an den Füßen warme selbstgestrickte Wollsocken – so kann man den Winter genießen. Bei Selbstgestricktem muss es sich aber nicht immer nur um Socken handeln. Zunehmend trendbewusste Menschen hüllen sich heutzutage in die vielfältige grobmaschige Mode. MyOma mit Sitz in Fürth verknüpft die Erfahrung strickbegeisterter Omas und Opas mit dem Wunsch nach modernen Strickprodukten und sozialem Engagement.

Soziales Engagement

Heutzutage fühlen sich fitte Senioren häufig vernachlässigt. Bei MyOma kriegen die Omas eine wertvolle Aufgabe, die Spaß bereitet und gleichzeitig die Rente aufbessert. Die Gemeinschaft und Atmosphäre zwischen den Omas ist wichtig. Deshalb motiviert MyOma die Senioren zu gemeinsamen Stricktreffs. Ob zu Hause oder in der großen Runde – die handwerklich geschickten Strickerinnen leisten mit ihrer Strickarbeit hochwertige Arbeit. „Wir verstehen uns als Social Start-Up. Wir möchten mit MyOma Alt und Jung verbinden und jeder, der diese Marke trägt, zeigt dies auch nach außen“, erklärt Verena Pröschel, Geschäftsführerin von MyOma. Mittlerweile gibt es auch schon zwei MyOma Strickbücher ,,Wollrausch" und das ,,Strickbuch für Anfänger".

Jede Oma erhält für ihre Handarbeit, in der sehr viel Zeit und Liebe steckt, ein Drittel des Nettopreises. Der Rest der Einnahmen wird für die sehr hochwertige Merino- und Alpakawolle, für die Logistik sowie für laufende Kosten verwendet. Klar ist auch: die Produkte können aus diesem Grund nicht so günstig angeboten werden wie solche, die in Billiglohnländern produziert werden, aber mit dem Kauf eines MyOma-Produktes erhält jeder ein garantiert hochwertiges Unikat made by Oma.

Ob Jung oder Alt, die Auswahl der Strickwaren ist groß und reicht von Mützen, Schals, Fäustlingen und Stulpen bis hin zu Ohrenklappenmützen für die ganz Kleinen. Die neuen Kinder- und Babykollektionen bestehen aus reiner, kuscheliger Merinowolle, die dank der temperaturregulierenden Eigenschaft besonders gut vor Kälte schützt ohne dass die Kinder ins Schwitzen gelangen. Diese Qualität sowie selbst designte Strickmuster, eigene Strickideen und die liebevolle Handarbeit der Omas sorgen für unvergleichbare Unikate. Jedes Strickmodell ist einzigartig und bietet sich deshalb
auch als individuelles Geschenk an.

Hintergrund: Lieblingsoma GmbH

Im Mai 2011 gründeten Verena Pröschel und ihr Bruder Jörg Röthlingshöfer die Lieblingsoma GmbH mit Sitz in Fürth. Im Oktober konnte die Seite www.myoma.de dann online gehen. Waren es anfangs rund 25 Omas aus der Fürther Gegend, stricken heute insgesamt über 100 Omas und Opa Klaus (!) Mützen, Schals und Accessoires, die über den Online-Shop vertrieben werden.

Doch MyOma ist mehr als nur ein E-Commerce-Shop. Die Geschäftsführerin Verena Pröschel hat es sich zum Ziel gesetzt, älteren Menschen eine spannende Aufgabe zu geben und eine MyOma-Gemeinschaft aufzubauen. Schon heute gibt es über 20 Strickkreise in Deutschland und Österreich: ,, Wir von MyOma stehen dabei täglich mit unseren Omas in Kontakt. Wir möchten die Omas nicht nur dabei unterstützen, mit ihrem Hobby Geld zu verdienen, sondern sie auch in eine Gemeinschaft einbinden, in der sie sich wohl und gebraucht fühlen. Von daher organisieren wir auch Treffen, bei denen sich die Omas bei Kaffee und Kuchen unterhalten und sich wertvolle Strick-Tipps geben können. So sind auch schon viele Freundschaften zwischen den Omas entstanden."

Viele weitere Infos über Workshops, Treffen, den MyOma Blog und mehr auf

www.myoma.de
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