Offizieller Spargelanstich in Franken

Erster offizieller Spargelanstich in Franken: Spargelkönigin Miriam Adel, Spargelbauer Sebastian Tiefel und Landrat Matthias Dießl mit den ersten frisch gestochenen Spargelstangen. (Foto: bayernpress)

Milde Temperaturen lassen den Spargel wachsen
Das Spargel-Lieblingsgericht von Landrat Matthias Dießl

NÜRNBERG/FÜRTH (pm/nf) - Dank des milden Winters gibt es bereits jetzt ausreichend frischen Spargel. Zum offiziellen Spargelanstich im Fürther Land hatte die Regionalinitiative ,,Gutes aus dem Fürther Land" auf dem Spargelacker von Sebastian Tiefel bei Ritzmannshof eingeladen. Die neue Spargelkönigin Miriam Adel begrüßte dazu Fürths Landrat Mathias Dießl.

Eingangs erinnerte der Landrat an den altrömischen Feinschmecker Lukullus, der gesagt haben soll: ,,Nur der könne richtig kochen, der Spargel wohlschmeckend auf die Tafel bringt." Und er zitierte auch Cato, der in seinem Lehrbuch über altrömische Landwirtschaft bemerkte, Spargel sei eine Schmeichelei für den Gaumen.
Und auf die heutige Zeit umgemünzt, stellte der Landrat fest: ,,Spargelanbau ist für die Region ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Etwa sechs Millionen Euro Verkaufserlöse erwarten die mittelfränkischen Spargelbauern, wovon es auch zahlreiche im Landkreis Fürth gibt.
Die Spargelkönigin Miriam Adel betonte, Spargel sei das drittwichtigste Gemüse in Deutschland. Die Saison dauert zehn Wochen im Jahr. Die Pro-Kopf-Verbrauch an Spargel in Deutschland sei seit Beginn dieses Jahrtausends von gut 800 Gramm auf nun knapp zwei Kilogramm jährlich mehr als verdoppelt. ,,Ich bin mir sicher, dass wir Franken daran einen großen Anteil haben", scherzte Landrat Dießl.
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