Schulstart in Nürnberg – eine Bilanz

Geschwindigkeitskontrollen entlarvten 237 Verkehrssünder. (Foto: ©Gundolf Renze/Fotolia.com)
NÜRNBERG (nf/ots) - Zum heutigen Schulbeginn führte das Polizeipräsidium Mittelfranken zusammen mit dem Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung im Großraum Nürnberg an verschiedenen Schulen im Nürnberger Stadtgebiet Kontrollen zur Erhöhung der Schulwegsicherheit durch. Die Polizei zieht Bilanz und gibt Tipps.

Um nach den Sommerferien bei der Bevölkerung wieder das Bewusstsein für die Gefahren des Schulweges zu wecken, überwachten die Mitarbeiter verstärkt den Straßenverkehr im Bereich der Schulwege und Schulen. Die Kontrollierenden mussten hierbei leider zahlreiche Verstöße feststellen:

Am ersten Schultag wurden 159 verbotswidrig abgestellte Fahrzeuge beanstandet. Geschwindigkeitskontrollen in den vorgenannten Bereichen entlarvten 237 Verkehrssünder. Ein Autofahrer fuhr in der Gibitzenhofstraße 63 km/h statt der erlaubten 30 km/h (160 Euro Geldbuße, 1 Monat Fahrverbot, 2 Punkte). Auch schritten Polizeibeamte bei 10 Fahrzeugführern ein, die nicht angeschnallt waren oder ihre Kinder nicht richtig gesichert hatten. Die Verkehrssicherheitsaktion wird in den nächsten Tagen weitergeführt.

Bitte seien Sie den Kindern und den anderen Verkehrsteilnehmern ein Vorbild, indem Sie

- bei Schulen besonders vorsichtig fahren und unbedingt die bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkungen beachten

- runter vom Gas gehen und bremsbereit sind, wenn Kinder in Sichtweite sind

- selbst an Ampeln und Zebrastreifen vorsichtig fahren, denn Schulanfänger halten sich oft nicht verlässlich an die Regeln

- in verkehrsberuhigten Bereichen Schrittgeschwindigkeit einhalten

- nie an Einmündungen, im Kreuzungsbereich, auf Geh- und Radwegen oder an sonstigen Stellen parken, an denen es nicht erlaubt ist

- vor Schulen nicht in zweiter Reihe parken und die Haltverbote beachten

- an Haltestellen von Bussen und Straßenbahnen immer damit rechnen, dass Kinder unvermittelt über die Straße laufen

- Kinder nicht im absoluten Haltverbot ein- oder aussteigen lassen

- die Gurtanlegepflicht beachten und die Kinder mit den erforderlichen Rückhaltesystemen sichern und

- niemals "auf den letzten Drücker" losfahren. Denn Hetze und Stress machen unaufmerksam.
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