Sparda-Bank Nürnberg ist in den neu errichteten Stammsitz in der Eilgutstraße zurückgekehrt

Christian Vogel (2. Bürgermeister der Stadt Nürnberg). 2.v.l.) über gibt des symbolischen Schlüssel an den Vorstandsvorsitzenden der Sparda-Bank Nürnberg e.G., Volker Köhler (2.v.r.) und seinen Stellvertretern Stefan Schindler (l.) und Thomas Lang (r.) (Foto: John R. Braun)
 
Die moderne Fassade passt sich gut ins Straßenbild im Bereich des Bahnhofviertels ein. (Foto: John R. Braun)

NÜRNBERG (pm/vs) – Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit ist die Sparda-Bank Nürnberg mit ihrer Zentrale an den Stammsitz in der Eilgutstraße zurückgekehrt. Zum Abschluss des Neubaus ist heute eine Eröffnungsfeier veranstaltet worden.

Zuvor waren die rund 170 Mitarbeiter während der Baumaßnahmen in der Fürther Straße im Innovum und in Räumlichkeiten am Frauentorgraben untergebracht. In der Eilgutstraße 9 entstand währenddessen auf insgesamt 7.500 qm Gesamtfläche und neun Stockwerken (2 unterirdisch und 7 oberirdisch) ein hochmodernes Bürogebäude in einer modernen Arbeitslandschaft und mit neuester technischer Ausstattung. Doch nicht nur bei der Technik präsentiert sich die Sparda-Bank zukunftsorientiert: In der neuen Zentrale wurde ein innovatives Bürokonzept realisiert. Volker Köhler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Nürnberg, resümiert: „Wir haben einerseits ein modernes Bürogebäude gebaut, das allen Erfordernissen an zukunftsorientierte Bankarbeitsplätze Rechnung trägt. Andererseits war es uns sehr wichtig, im Gebäude Möglichkeiten zu schaffen, die die direkte persönliche Kommunikation fördern. Diese Dualität spiegelt sich in der neuen Zentrale auf allen Ebenen wider. Erfolg ist für uns das Ergebnis von qualifizierter Arbeit und Kommunikation. Ich bin mir sicher, dass unsere Mitarbeiter dadurch noch motivierter und effektiver sein können.“
Volker Köhler führt weiter aus: „Bei uns steht die abteilungsübergreifende Kommunikation an erster Stelle – persönliche Beziehungen und Verständnis für die Sicht des Anderen sind für uns eine wichtige Basis langfristigen Erfolgs. Dies spiegelt sich in der neuen Zentrale auf allen Ebenen wider.“

Modernes Büro-Ambiente auf sechs Stockwerken

Folgerichtig hat die Sparda-Bank in den Bürobereichen ein offenes Raumkonzept verwirklicht. Auf Einzelbüros wurde weitestgehend verzichtet. Großzügige, moderne Open-Space-Arbeitsplätze sollen zu einer optimalen Arbeitsorganisation und Kommunikation in der Sparda-Bank-Zentrale beitragen. Mitarbeiter von unterschiedlichen Abteilungen sitzen nun zusammen und große Abteilungen wurden sogar bewusst auf mehrere Stockwerke verteilt. Volker Köhler erklärt die Hintergründe: „Miteinander arbeiten heißt immer mehr miteinander reden und sich austauschen. Um dies zu fördern, haben wir in der neuen Unternehmenszentrale vielfältige Möglichkeiten geschaffen. Da die Mitarbeiter die Gestaltung aktiv mitbestimmen konnten, haben sie vom ersten Moment an eine sehr enge Bindung zu ihrer Arbeitswelt.“
Die sogenannten Meeting-Points stellen einen weiteren Anker für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch dar und sind auch die zentralen Räume für Kurzpausen. Sie sind zentral gelegen, haben Lounge-Charakter und stehen jeweils unter einem anderen gestalterischen Motto. Zu jedem Meeting-Point gehören drei Besprechungszimmer. Die thematischen Konzepte wurden dabei von Mitarbeitern entwickelt. Über neun Varianten konnten alle Mitarbeiter abstimmen. Am Ende wurden dann die vier Gewinner in der neuen Zentrale umgesetzt. Darüber hinaus finden sich auf jeder Etage noch Räume für konzentrierte Einzelarbeit und last but not least eine farbenfroh gestaltete Kantine. Zu viel Ablenkung durch die vielen Angebote befürchtet Köhler nicht: „Kurze Pausen und direkte Gespräche mit Kollegen aus der eigenen oder auch aus fremden Abteilungen sind wichtig und gut und fördern das gegenseitige Verständnis.“

„Neue Zentrale ist ein Gemeinschaftsprojekt der Mitarbeiter“

Nach den Worten von Köhler war den Verantwortlichen der Sparda-Bank von Anfang an klar, dass dieser manchmal radikale Bruch mit manch liebgewordener Tradition und die Neuorganisation vieler Arbeitsprozesse nur durch die intensive Einbeziehung der Mitarbeiter in die Planung gelingen konnte. „Die Planung und Konzeption eines neuen Bürogebäudes ist das Eine. Aber das innovative Konzept, das wir für ‚Eilgut 2014‘ entwickelt haben, kann nur durch das Umdenken und die Umsetzung von davon überzeugten und begeisterten Mitarbeiter auf allen Hierarchieebenen zum Erfolg werden“, so der Vorstandsvorsitzende.
Deshalb wurden die Angestellten vom ersten Moment an stark integriert. So startete parallel zu den Baumaßnahmen ein internes Kulturwandel-Projekt, welches die Mitarbeiter nicht nur auf den Neubau und die Philosophie dahinter vorbereiten, sondern sie auch aktiv in den Bauprozess einbinden sollte. Abteilungsübergreifend wurden im Rahmen des Kulturwandel-Projekts bereits 2012 vier Projektgruppen gebildet, die seitdem neben der Umsetzung der Sparda-Philosophie im Rahmen der Gebäudeplanung unter anderem auch über zukünftige Arbeitszeitmodelle, Eigenverantwortung sowie Kompetenzen für Mitarbeiter diskutieren. Auch hier stehen Kommunikation und Austausch im Vordergrund: So können die Mitarbeiter zum Beispiel im Rahmen des Projekts „Schulterblick“ die Arbeit der anderen Abteilungen durch direkte Hospitationen kennenlernen.
Ganz wichtig war der Bank die Gestaltung und Ausstattung der persönlichen Arbeitsplätze. Auch hier gingen Individualität und aktive Beteiligung vor Uniformität. So konnten die Angestellten die Farbgestaltung und Ausstattung ihres persönlichen Arbeitsplatzes weitgehend selbst bestimmen. Volker Köhler: „Wir möchten ein attraktiver Arbeitgeber sein. Dazu gehört heutzutage einfach, dass die Mitarbeiter sich wohlfühlen. Die neue Zentrale ist ein Gemeinschaftsprojekt der Mitarbeiter.“
Die Entwicklung des Bauprozesses in der Eilgutstraße sowie das Kulturwandelprojekt konnten alle Bankangestellten kontinuierlich im Firmen-Blog verfolgen.
Besonders freute sich der Vorstandsvorsitzende auch darüber, dass dieses komplexe Bauvorhaben, die vielen neuen Ideen und der Einsatz modernster Banktechnologie dann auch noch im Rahmen des geplanten Budgets abgewickelt werden konnten. Und auch die Bauzeit lag innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens.

Planung seit 2010

Im Herbst 2010 startete der Architektenwettbewerb, bei dem sieben Architekturbüros der neuen Zentrale ein Gesicht geben sollten. Die Wahl fiel auf einen Entwurf des Architekturbüros Auer + Weber + Assoziierte GmbH, der sich durch eine moderne Glasfassade auszeichnete. Für die Errichtung des Gebäudes zeichnete HOCHTIEF Solutions AG als Generalunternehmen verantwortlich, bei der Planung der Inneneinrichtung gewann die tool z GmbH aus Nürnberg den entsprechenden Wettbewerb. Im Januar 2012 folgte der Umzug der Mitarbeiter auf das Innovum-Gelände, um den Platz für den Abriss frei zu machen. Schon bei der Grundsteinlegung im Oktober 2012 zeigte Volker Köhler seine Vorfreude auf das neue Gebäude: „Der Neubau steht für Tradition und Kontinuität. Gleichzeitig ist er ein Zeichen von Modernität und Innovation.“ Ein knappes halbes Jahr später konnte die Bank in der Eilgutstraße 9 bereits Richtfest feiern. Die Rückkehr der Mitarbeiter in die fertiggestellte Zentrale wurde in mehreren Etappen durchgeführt. Bis zum 26. Mai hatte jeder seinen neuen Arbeitsplatz eingenommen.
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