Falsche Rechnungen: Verbraucherschützer schlagen Alarm

Symbolbild: fotolia.com

REGION (pm/mue) - Die Verbraucherzentrale Bayern warnt in einer Pressemitteilung vor einem Schreiben, welches angeblich vom Bundesverband der Verbraucherzentralen stammt.


Der Beratungsstelle in München liegt ein Schriftstück vor, in dem vom Empfänger über 3.000 Euro gefordert wurden. Diese fingierte Rechnung enthält das Logo des Verbraucherzentrale Bundesverbandes in Kombination mit der Adresse der Verbraucherzentrale Hamburg. „Wir warnen eindringlich davor, solchen Forderungen Glauben zu schenken“, so Eva-Maria Schönmetzler von der Verbraucherzentrale Bayern. Die Verbraucherschützer, so heißt es in der Pressemeldung weiter, stünden damit in keinerlei Verbindung. Wer ein solches Schreiben erhalte, solle keinesfalls irgendeine Zahlung leisten. Die Verbraucherzentrale Bayern bittet weitere Betroffene, sich statt dessen bei der örtlichen Beratungsstelle zu melden oder eine E-Mail an info@vzbayern.de zu senden.

„Diese Fälschung ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten“, empört sich Schönmetzler. „Wofür das Geld überwiesen werden soll, ist unklar. Außerdem ist das Schreiben in fehlerhaftem Deutsch abgefasst. Als wenn dies noch nicht genug wäre, ist auch noch das Amtsgericht München missbräuchlich als Unterzeichner angegeben“.

Die Hintermänner zu verfolgen gestaltet sich unterdessen offenbar schwierig: „In dem einen Fall haben wir geraten, bei der Polizei Anzeige zu erstatten“, so Eva-Maria Schönmetzler. Die Juristin rät zu großer Wachsamkeit bei unklaren Rechnungen oder dubiosen Anrufen. Immer wieder komme es vor, dass Kriminelle den Namen glaubwürdiger Organisationen missbrauchen.

www.verbraucherzentrale-bayern.de
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