US‑Kette plant Markteintritt
Taco Bell eröffnet erste frei zugängliche Filialen in Bayern
- Blick auf eine Taco Bell-Filiale in London. Die US-Fast-Food-Kette Taco-Bell unternimmt den zweiten Anlauf zur Expansion in Deutschland. (Archivbild)
- Foto: Julia Kilian/dpa
- hochgeladen von Arthur Kreklau
Bayern (dpa/ak) – Die US‑Schnellrestaurantkette Taco Bell bereitet ihren Eintritt in den deutschen Markt vor. Der Münchner Gastronom Christian Lehmann hat nach eigenen Angaben die ersten beiden Pachtverträge in der Landeshauptstadt unterschrieben. In den kommenden fünf Jahren sollen insgesamt 15 Standorte in München, Nürnberg und Passau entstehen. Bislang war Taco Bell hierzulande nur auf US‑Militärbasen vertreten.
Mit mehr als 8.000 Restaurants in den Vereinigten Staaten zählt die Marke zu den festen Größen der „Tex‑Mex“-Systemgastronomie. Weltweit betreibt das Unternehmen rund 1.000 weitere Filialen. Zum Mutterkonzern Yum Brands gehören auch Pizza Hut und KFC. Der geplante Deutschland‑Start hatte sich allerdings verzögert: Obwohl die erste Eröffnung bereits für den Sommer 2025 angekündigt war, blieb der Markt lange unbesetzt. Die europäische Zentrale in Großbritannien suchte zuletzt verstärkt Fachleute für den Aufbau in Deutschland.
Wie in der Branche üblich, setzt Taco Bell auf Franchisepartner. Lehmanns LHG Holding bringt dafür Erfahrung mit, unter anderem durch den Betrieb mehrerer Restaurants der koreanisch geprägten Kette Mmaah. Seine Pläne hatte er bereits im Mai öffentlich gemacht, größere Aufmerksamkeit erhielten sie jedoch erst jetzt.
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.