Bekämpfung wird vorerst reduziert
Biologisches Toxid gegen Eichenprozessionsspinner

Der Bestand des Eichenprozessionsspinners soll in Erlangen genauer unter die Lupe genommen werden.
Foto: © conserver / Fotolia.com
  • Der Bestand des Eichenprozessionsspinners soll in Erlangen genauer unter die Lupe genommen werden.
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ERLANGEN (pm/mue) - Die vorzeitige Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners, die in den vergangenen zwei Jahren an ausgewählten Standorten im Stadtgebiet Erlangen vorgenommen wurde, wird im kommenden Jahr reduziert. Darüber haben die zuständigen Fachbereiche in einer Sitzung des Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss berichtet.

Demnach erfolgt die vorzeitige Bekämpfung im nächsten Jahr ausschließlich auf dem Bergkirchweihgelände. Für die anderen Gebiete wird die vorzeitige Bekämpfung 2021 ausgesetzt. Die Stadt hat in den vergangenen beiden Jahren mit einem biologischen Toxid in den besonders betroffenen Bereichen Bäume behandeln lassen. Dieses Toxid wirkt selektiv, betrifft aber dennoch alle blattfressenden Raupen. Deshalb soll nun geprüft werden, ob durch die bisherige Bekämpfung der Bestand des Eichenprozessionsspinners nicht schon ausreichend verringert ist. Sollte es im nächsten Jahr wieder zu einem verstärkten Befall kommen, müsse man dann wieder verstärkt auf die aufwändigere mechanische Bekämpfung zurückgreifen.

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachfalter, der warm-trockenes Klima bevorzugt und sich aufgrund der Klimaveränderung immer mehr in Deutschland ausbreitet. Die Brennhaare der Raupen sind für Mensch und Tier gefährlich, sie können allergische Reaktionen auslösen.

Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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