Neues Forschungsgebäude
KI-gestützte Präzisionsmedizin im Fokus
- Visualisierte Außenansicht.
- Foto: © Dewan Friedenberger Architekten GmbH (Illustration)
- hochgeladen von Uwe Müller
ERLANGEN (pm/mue) - Zwischen CESAR und CITABLE fügt sich auf dem Forschungscampus Nord schon bald CARE-MED ein, ein weiteres Forschungsgebäude des Uniklinikums Erlangen.
CARE-MED ist ein neuer Forschungsbau nach Art. 91b des Grundgesetzes, der in einem hochkompetitiven Auswahlverfahren durch den Wissenschaftsrat zur Förderung empfohlen wurde und durch Gelder des Freistaates Bayern und des Bundes finanziert wird; der jüngst erfolgte symbolische Spatenstich markierte den Start der Bauarbeiten. Mit CARE-MED wird erstmals eine integrierte Forschungsumgebung für die versorgungsnahe Erhebung von hochaufgelösten Bild- und Sensordaten sowie ihre Zusammenführung mit medizinischen Versorgungsdaten geschaffen, in der Methoden künstlicher Intelligenz (KI) fest eingebunden sind. Ziel ist es, insbesondere für Patientinnen und Patienten mit chronisch-degenerativen, entzündlichen und onkologischen Erkrankungen individualisierte Diagnostik- und Therapieprozesse zu entwickeln.
Die gesamten Investitionskosten der Baumaßnahme werden mit insgesamt rund 60 Millionen Euro beziffert, Zuschüsse in Höhe von rund 21 Millionen Euro gibt‘s vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg übernimmt die Bauherrenvertretung, die Gebäudeplanung wird von der Dewan Friedenberger Architekten GmbH ausgeführt. Der Rohbau soll bereits Ende 2027 fertiggestellt und das Gebäude Ende 2028 betriebsbereit sein. Weitere Infos online unter:
www.fau.de
Autor:Uwe Müller aus Nürnberg |
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