Siemens Campus preisgekrönt – für virtuellen Rundgang per neuer App

Das neue Empfangsgebäude als zentraler architektonischer Mittelpunkt im Siemens Campus Erlangen nimmt die Struktur der umliegenden Modul-Gebäude auf und verdeutlicht zugleich mit seinem über zwei Stockwerke verglasten Eingangs- und Empfangsbereich das Alleinstellungsmerkmal auf dem Areal. Foto: © Siemens AG
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  • Das neue Empfangsgebäude als zentraler architektonischer Mittelpunkt im Siemens Campus Erlangen nimmt die Struktur der umliegenden Modul-Gebäude auf und verdeutlicht zugleich mit seinem über zwei Stockwerke verglasten Eingangs- und Empfangsbereich das Alleinstellungsmerkmal auf dem Areal. Foto: © Siemens AG
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ERLANGEN / FRANKFURT (pm/mue) - Während die Bauarbeiten auf Hochtouren laufen, wurde der Siemens Campus Erlangen für seine im letzten Jahr vorgestellte App bereits preisgekrönt. Im Rahmen der weltgrößten Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt/Main erhielt die Siemens Campus-App vom „Rat für Formgebung“ den begehrten German Design Award 2019. Als eines der Highlights bietet sie bereits heute einen virtuellen Rundgang durch das zukünftige Gelände.

Auf dem derzeit noch geschlossene Siemens Forschungsgelände im Süden von Erlangen entsteht ein neuer, offener und lebendiger Stadtteil; bereits 2020 sollen die ersten Mitarbeiter einziehen. Auf einer Fläche, die größer ist als 75 Fußballfelder, entwickelt Siemens einen Campus mit Büro-, Forschungs- und Laborarbeitsplätzen sowie Wohnungen. Derzeit laufen die Arbeiten im ersten von mehreren Modulen, im Herbst wurde Richtfest gefeiert und inzwischen mit dem Innenausbau begonnen. Parallel dazu starten gerade die Abrissarbeiten des Altbestands im zweiten Modul, in dem ein repräsentatives Empfangsgebäude als zukünftige zentrale Adresse von Siemens in Erlangen entstehen wird.

Digitaler Campus

Dabei war der Siemens Campus Erlangen vom ersten Tag an auch ein digitaler Campus. Nach dem Verfahren des Building Information Modeling – kurz BIM – wurden alle Informationen und Daten über die Gebäude schon während der Planungsphase in einem virtuellen Modell hinterlegt. An Stelle herkömmlicher, zweidimensionaler Baupläne entstanden so digitale Zwillinge der Gebäude. Diese Methode ermöglicht, den Bau und den späteren Betrieb effizienter und nachhaltiger gestalten zu können. Gleichzeitig lieferten diese Daten die Basis für die innovative Siemens Campus-App, die in Zusammenarbeit mit dem Regensburger Technologie Start-up VuFrame entwickelt wurde. Sie fasst nicht nur alle Informationen übersichtlich zusammen und bietet aktuelle Fotos sowie Videos von der Baustelle, als Highlight kann man mit ihr sogar eine „Virtuelle Begehung“ des Campus unternehmen. Intuitiv erhält man durch Antippen von Ausgangspunkten und anschließendes, einfaches Schwenken des Smartphones eine Vision davon, wie es in Zukunft auf dem Campus aussehen wird. Man bewegt sich in einer virtuellen Welt unter Bäumen auf dem breiten Grünstreifen zwischen den neuen Gebäuden, sieht deren Fassaden und geht an einem Café mit Sitzmöglichkeiten im Freien vorbei hin zu den zukünftigen Arbeitsplätzen.

Das imponierte auch der internationalen Experten-Jury vom „Rat für Formgebung“. Im Jahr 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages als Stiftung gegründet, zeichnet er seit 2012 wegweisende Projekte der deutschen und internationalen Designlandschaft mit dem German Design Award aus.

Die App gibt es kostenlos für iOS und Android, sie läuft auf allen aktuellen, aber auch älteren Versionen der jeweiligen Betriebssysteme und kann kostenlos über die Campus-Homepage runtergeladen werden:

www.siemens.com/siemens-campus-erlangen

Das neue Empfangsgebäude als zentraler architektonischer Mittelpunkt im Siemens Campus Erlangen nimmt die Struktur der umliegenden Modul-Gebäude auf und verdeutlicht zugleich mit seinem über zwei Stockwerke verglasten Eingangs- und Empfangsbereich das Alleinstellungsmerkmal auf dem Areal. Foto: © Siemens AG
Andreas Zeitler vom Start-up VuFrame und Gabriele Engel von Siemens Real Estate nehmen die Auszeichnung bei der German Design Award Verleihung in Frankfurt am Main entgegen. Foto: © Siemens AG
Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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