Skat Bayernpokals 2026
StMi Joachim Herrmann ehrt Bayernpokal-Sieger
- von links:
Hannelore Haase, Präsidentin des Bayerischen Skat Verbandes
Christoph Seidel, 1. Vorstand "Die Forellen Forchheim"
StMi. Joachim Herrmann - hochgeladen von Dieter Gonschorowski
Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens wurde der zweitgrößte Skatclub Bayerns, „Die Forellen Forchheim“ vom Bayerischen Skatverband mit der Ausrichtung des Bayernpokals beauftragt. Unterstütz von namhaften Sponsoren aus der Forchheimer Geschäftswelt konnten „Die Forellen“ den über 100 Teilnehmern ein anspruchsvolles Skatturnier mit Sach- und Geldpreisen für jeden Teilnehmer im Pilatushof in Hausen organisieren.
Das Turnier wurde durch Bayernhymne und Frankenlied, gespielt vom Bläserensemble des Posaunenchores „St. Johannis Forchheim“, eröffnet. Der musikalischen Eröffnung folgten die Grußworte von Christoph Seidel (1. Vorstand der „Forellen“, Hannelore Haase (Präsidentin des BSkV) und dem 2. Bürgermeister der Stadt Forchheim, Udo Schönfelder. Bürgermeister Schönfelder gab den Anwesenden einen Überblick über die Attraktionen von Forchheim und Umgebung und wünschte allen Spielern „Gut Blatt“.
Das Skatspiel versteht sich als Weiterentwicklung des Schafkopfs, gefolgt vom Doppelkopf als bislang letzte Variante dieser Reihe von strategischen Kartenspielen. Mit seinem Reichtum an Varianten ist Skat ein faszinierendes Spiel. Nicht zuletzt, deshalb wurde es 2016 in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Es trainiert das Gedächtnis und beansprucht die analytischen Fähigkeiten beim Versuch, das Spiel zu „lesen“.
Pünktlich um 11:00 h startete dann die 1. von 3 Serien à 48 Spiele nach der Internationalen Skatordnung. Wobei die „Paarungen“ in der 1. Serie ausgelost wurden und Serien 2 und 3 nach bisher erzielter Punktzahl gesetzt wurden. Nach der 1. Serie konnte sich Jürgen Ritz von den „Keinohrbuben Nürnberg“ an die Spitze der Kontrahenten setzen. Aber schon in der 2. Serie schob sich Albert Vosseler (Gesellige Runde Bad Tölz) mit 2.731 Punkten auf den 2. Platz. Mit 1.310 Punkten in der 3. Serie konnte der unermüdlich in der Jugendarbeit des BSkV engagierte Albert Vosseler dann letztendlich das Turnier für sich entscheiden.
Die Ergebnisse
Einzelwertung:
1. Albert Vosseler, Gesellige Runde Bad Tölz 4.041 Punkte
2. Miriam Brecheisen, Keinohrbuden Nürnberg 4.008 Punkte
3. Jürgen Ritz, Keinohrbuben Nürnberg 3.982 Punkte
Mannschaftswertung:
1. Robin Hood Nürnberg 1 13.955 Punkte
2. Keinohrbuben Nürnberg II 13.095 Punkte
3. Limes Skat Aalen 12.284 Punkte
Tandemwertung:
1. J. Ritz/M. Stadelmann (Robin Hood Nürnberg II) 7.910 Punkte
2. M. Brecheisen/M. Alt (Old Iron) 7.462 Punkte
3. P. Leupold/M. Lippert (SC Pik Sieben Bad Steben) 6.616 Punkte
Ralf Förster konnte als bester Spieler der Forellen Forchheim mit 2.939 Punkten den 31 Platz erreichen und befand sich damit unter den Gewinnern eines Geldpreises. Das Turnier wurde um 17:45 h beendet. Aufgrund der seit einiger Zeit für die live-Registrierung verwendeten Tablet-PCs konnten die Sieger in der Einzel-, Tandem- und Mannschaftswertung in kürzester Zeit ermittelt werden.
Die Ehrung nahm der Bayerische Staatsminister des Innern und Sport, Joachim Herrmann vor. Zunächst begrüßte er unter den Anwesenden die diesjährige Deutsche Meisterin, Manuela Weidner vom Skatclub „Robin Hood Nürnberg“ und machte darauf aufmerksam, wie wichtig das Vereinsleben und das Engagement im Ehrenamt für die Gesellschaft sei. Dem ausrichtenden Verein „Die Forellen Forchheim“ überreichte er zu deren 50-jährigen Jubiläum einen Bierkrug in Bayerischen Farben mit Widmung auf dem Krugdeckel. Und auch der Sieger (Albert Vosseler) erhielt aus der Hand des bayerischen Innen- und Sportministers einen mit seinem Geldpreis gefüllten „bayerischen“ Bierkrug.
Abschließend konnte die Präsidentin des Bayerischen Skatverbandes auf einen gelungenen „Bayernpokal“ zurückblicken und die Ausrichtung des Bayernpokal 2027 für Unterfranken ankündigen.
Autor:Dieter Gonschorowski aus Forchheim |
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