Neuer Lehrpfad an der Wiesent

Ein neuer Lehrpfad lädt entlang der Wiesent zum bewussten Entdecken herrlicher Natur ein. Foto: Stadt Forchheim
  • Ein neuer Lehrpfad lädt entlang der Wiesent zum bewussten Entdecken herrlicher Natur ein. Foto: Stadt Forchheim
  • hochgeladen von Uwe Müller

FORCHHEIM - Die Nähe zum Wasser, das Zassi-Wäldchen und die Wiesen südlich des Forchheimer Klinikums begeistern seit jeher die Naherholungssuchenden – jetzt wurde mit dem Lehrpfad „Erlebniswässerung Forchheim“ auch ein pädagogisches Highlight gesetzt.


Der Pfad beginnt in Forchheim bei der Brücke über den Wiesent-Werkkanal, an der Von-Guttenberg-Straße, östlich des FC Germania-Geländes, und endet südlich des Klinikums an der alten Flusschleife. Acht Lehrtafeln weisen an fünf Stationen auf die Bedeutung der Anlagen hin oder geben allgemeine Informationen zu Flora und Fauna. Eine Broschüre zum Lehrpfad, die u.a. bei der Tourist-Information der Stadt erhältlich ist, gibt zudem detailliert Auskunft über Trettlach-Wehr, Italienergraben und Zassi-Wäldchen.

Eindrucksvoll ist die „Mini-Wässerung“ südlich des Krankenhausgartens; für Kleingruppen und Schulklassen ist geplant, in der Wässerungszeit vom 1. Mai bis 15. September eines Jahres anhand dieser Anlage die Vorführung einer Wässerung durch einen Landwirtschaftsmeister anzubieten. Die Besucher können dann den zirka einen halben Meter tiefen Graben mit Hilfe eines „Schützen“ am Wehr anstauen, die angrenzende Wiese überfluten und anschließend das Wehr wieder öffnen, um das Wasser abzulassen. „Wir schützen alles mögliche, aber Ingenieurleistungen werden einfach platt gemacht“, so Oberbürgermeister Franz Stumpf bei der offiziellen Vorstellung des Lehrpfades. Vielerorts verrotteten die Bewässerungsanlagen oder fielen Umbaumaßnahmen zum Opfer, im Unteren Wiesenttal seien die Bewässerungsstrukturen noch erhalten und funktionsfähig. Der Lehrpfad sei ein gelungenes Beispiel, wie Wasserkraft- und landwirtschaftliche Nutzung mit Naturschutz Hand in Hand gehen könnten, um die alten Anlagen, die teilweise noch vor 1910 entstanden sind, zu schützen.

Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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