Forchheimer Feuerwehr feierte den Florianstag

Andreas Bartak und sein Team demonstrierten, wie die Feuerwehr mit Schaum arbeitet. (Foto: Feuerwehr Forchheim)
 
Festzug mit Bürgermeister Franz Streit, Landrat Dr. Hermann Ulm, Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier, dem Feuerwehrvorsitzenden Josua Flierl, Kreisbrandrat Oliver Flake, dem Landtagsabgeordneten Michael Hofmann, Staatssekretär Thomas Silberhorn und vielen anderen. (Foto: Feuerwehr Forchheim)
Forchheim: Feuerwehr Forchheim |

FORCHHEIM (pm/rr) – Der diesjährige Florianstag, der 6. Mai, stand heuer ganz im Zeichen des 150. Jubiläums der Feuerwehr Forchheim. Bei strahlendem Sonnenschein verbrachten Besucher wie Akteure viel Zeit unter freiem Himmel.

Traditionell trafen sich die Aktiven, die Ehrengäste und Abordnungen bereits um 08.30 Uhr am Gerätehaus, um anschließend gemeinsam in einem Festzug zu einem Dankgottesdienst in die St.-Martins-Kirche zu ziehen.

Viel Prominenz beim Festzug

Mit dabei waren unter anderem Bürgermeister Franz Streit, Landrat Dr. Hermann Ulm, Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier, der Feuerwehrvorsitzende Josua Flierl, Kreisbrandrat Oliver Flake, der Landtagsabgeordnete Michael Hofmann und Staatssekretär Thomas Silberhorn.

Nach dem Gottesdienst und einer Kranzniederlegung am Rathaus ging es mit musikalischer Unterstützung der Feuerwehrkapelle zurück in die Egloffsteinstraße, wo die Feuerwehrkapelle ab 10.00 Uhr zum Frühschoppen aufspielte.

Buntes Programm für Groß und Klein

Die Organisatoren der Veranstaltung hatten ein abwechslungsreiches Programm für alle großen und kleinen Gäste vorbereitet. So wurde beispielsweise ab Mittag ein großes Kinderprogramm angeboten, unter anderem mit der weltweit größten Feuerwehrhüpfburg, die von den Kindern regelrecht überrannt wurde.

Auch der Bobbycar Parcour, der Luftballonkünstler Martin Hüller alias „Hüdini“, die Wasserspiele mit der Kübelspritze, das Haare flechten, das Lebkuchenherzen verzieren, der Feuerlöschtrainer und nicht zuletzt die Rundfahrten mit den Feuerwehrautos, fanden großen Zuspruch und so konnten sich die Erwachsenen voll auf die Vorführungen der aktiven Mannschaft konzentrieren.

Gefahrstoffaustritt wurde simuliert

Um 13.00 Uhr wurde die Wehr "über Piepser alarmiert". Gemäß Alarmdurchsage galt es, unter dem Motto "Was stinkt denn hier so?" einen flüssigen Gefahrstoffaustritt auf einem Transporter zu stoppen bzw. den betroffenen Behälter abzudichten.

Für die musikalische Unterhaltung zwischen den Übungen sorgte ab 13.30 Uhr die Buckenhofener Blasmusik unter der Leitung von Markus Schirner.

Wasserspiele und Schaumparty


Um 14.00 Uhr gab es besonders für die kleinen Gäste das alljährliche Highlight der Vorführungen. Unter dem Motto "Es wird nass - Die Wasserspiele der Feuerwehr" führte Martin Gründl mit seiner Mannschaft unter anderem die Möglichkeiten des TLF 20/40 SL einschließlich Wasserwerfer, den Ringmonitor und verschiedene Strahlrohre vor. Die Vorführungen erwiesen sich gerade bei diesen Temperaturen als wahrer Traum für jedes Kinderherz.

Bereits um 15.00 Uhr ging es mit den Vorführungen weiter. Andreas Bartak und sein Team demonstrierten, wie die Feuerwehr mit Schaum arbeitet. Auch hier strahlten so manche Kinderaugen beim Anblick des Schaums. So mancher kleine Zuschauer wäre hier zu gerne "im Schaum versunken".

Fettbrände nie mit Wasser löschen!

Die letzte Vorführung des Tages stand um 16.00 Uhr unter dem Motto "Heiße Sache - Fettexplosion in der Küche" auf dem Programm. Christian Kost und seine Mannschaft demonstrierten, was passiert, wenn bei einem Fettbrand der größte Fehler gemacht wird, nämlich diesen Brand mit Wasser zu löschen.
In einer durch Holzboxen nachgestellten Küche kam es zu einer kurzen aber gewaltigen Fettexplosion, die in einer richtigen Küche verheerende Schäden verursacht hätte.

Ein gelungenes Fest

Vorsitzender Josua Flierl zog nach Ende der Veranstaltung ein positives Resümee. "Es war ein super Floriansfest im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150jährigen Bestehen der Forchheimer Wehr", betonte Flierl und bedankte sich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern, ohne die eine derartige Veranstaltung nicht zu bewältigen gewesen wäre.
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