Fußballturnier der JU Fürth-Land
SV Weiherhof verteidigt Titel
- Die Mannschaft des SV Weiherhof hat beim Fußballturnier der Jungen Union Fürth ihren Titel auf eigenem Platz verteidigt. Der Zirndorfer CSU-Bürgermeisterkandidat Tom Hesselberger (hi. zw. v. re.) leitete als Unparteiischer das Finale und gratulierte als Erster.
- hochgeladen von Robert Schmitt
WEIHERHOF – Am Ende strahlte die Siegermannschaft des SV Weiherhof zusammen mit dem Zirndorfer CSU-Bürgermeisterkandidaten Tom Hesselberger auf dem Siegerfoto. Den Spielern gelang es, sich in einem packenden Elfmeterkrimi im Finale erneut durchzusetzen und den letztjährigen Turniersieg somit zu verteidigen.
Das Kleinfeldturnier der Jungen Union Fürth-Land im Zirndorfer Ortsteil Weiherhof bei versetzte auch dieses Jahr wieder einige der Teilnehmer in den nostalgischen Zustand der WM-Zeit von 2006, und 2022 oder der Heim-EM des vergangenen Jahres. Das Lebensgefühl hierbei ist stets nahezu identisch: Bei Ball, Bier und Bratwurst kommen junge Menschen und Schaulustige auf dem Sportgelände des SV Weiherhof zusammen, um der schönsten Nebensache der Welt zu frönen. Was Fußball bewegen kann, zeigte die deutsche Nationalelf jüngst erst bei der vergangenen Heim-EM: Eine junge, eingeschworene Truppe sorgte im ganzen Land für Euphorie und stärkte den schon fast verloren geglaubten Kitt unserer Gesellschaft über Wochen hinweg. Auch wenn das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft gegen die Spanier im vergangenen Jahr bitter war. Am Ende lohnt die sportliche Reise als solche immer. Denn: Sport belebt, Sport verbindet.
Mittlerweile zum dritten Mal nach der Corona-Pause lud die Junge Union im Landkreis Fürth die Fußballfans zum SV Weiherhof und schnürte somit – zumindest aus organisatorischer Sicht – souverän das „Triple“. Dem Ruf folgten Spieler aus dem gesamten Landkreis, aus Fürth und Nürnberg und sogar aus Bamberg. „Es benötigt verbindende Initiativen wie diese, wenn wir als Menschen auch neben dem Platz weiter zusammenrücken wollen“, so Hesselberger bei seinem Grußwort. „Wir wollen nicht nur heute im Mittelpunkt stehen, sondern insgesamt wieder mehr Kreisstadt sein“, so der Bürgermeisterkandidat der Zirndorfer CSU. Hesselberger selbst ist Weiherhofer, ist vor Ort aufgewachsen und hat lange Zeit beim SV in der Jugendabteilung gespielt. „Natürlich ist das dann auch eine Herzensangelegenheit für mich“, so der Vorsitzende, der 2026 den Bann brechen und die CSU an die Stadtspitze führen möchte.
Die einst vor Jahren in Zirndorf entstandene Tradition des Fußball-Truniers ließ der Kreisverband erneut aufleben. Das Ergebnis dabei war mehr als sehenswert: Dutzende Spieler traten unter der Schirmherrschaft des Bundestagsabgeordneten Tobias Winkler an. Vereine aus dem Landkreis maßen sich mit Nürnbergern, Hobbymannschaften und Spielern aus dem anliegenden Ankerzentrum. „Für uns ist vor allem der integrative Ansatz von zentraler Bedeutung. Wir wollen mit den Menschen der Ankerzentren in Kontakt kommen, eine gute Zeit haben und uns austauschen“, so Hesselberger.
Bereits zwei Jahre zuvor hatten vor allem Geflüchtete aus Kuba teilgenommen und gewannen am Ende sogar das Turnier. Tom Hesselberger beschrieb die Kubaner als „motivierte und junge Menschen, die versuchen, am deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Darunter ein Arzt, zwei Ingenieure, eine Krankenschwester, Personen aus Gastronomie und Hotellerie.“ Viele von ihnen haben heute bereits Arbeit gefunden und sind Teil der deutschen Gesellschaft. „Es zeigt, dass Integration nicht allein bloße Forderung sein kann, sondern immer als wechselseitiger Prozess verstanden werden muss“, so Hesselberger.
Dieses Jahr gewann allerdings erneut der Verein, der sich von allen Teilnehmenden wohl am „heimischsten“ gefühlt haben muss.
Der SV Weiherhof setzte sich dieses Jahr auf eigenem Platz erneut im Finale knapp durch und wurde im Anschluss vom Bürgermeisterkandidaten entsprechend geehrt. „Wir freuen uns natürlich immer für das Siegerteam“, sagte Hesselbserger. „Denn der SV Weiherhof bleibt immer eine Herzensangelegenheit, da ich hier lange die Fußballschuhe schnüren durfte, ehe die Jugendabteilung dichtmachen musste“, bedauerte der CSU-Politiker. „Am Ende sind wir uns jedoch einig, dass das Sportevent und der damit einhergehende Mehrwert für Fußballbegeisterte über allem steht“, so Hesselberger.
Autor:Robert Schmitt aus Schwabach |
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