Neuer Blick auf Roßtal
Einmündung wird sicherer gestaltet
- Die Skizze dient vorerst nur der Veranschaulichung und stellt noch kein endgültiges Ergebnis dar.
- Foto: Landratsamt Fürth
- hochgeladen von Arthur Kreklau
ROßTAL (pm/ak) – Am Ortseingang aus Richtung Ammerndorf steht eine tiefgreifende Veränderung bevor: Die Einmündung der Kreisstraße FÜ 15 soll im Jahr 2026 neu strukturiert werden. Ziel der geplanten Meistereimaßnahme ist es, die Verkehrssicherheit deutlich zu verbessern und die bislang unübersichtliche Situation zu entschärfen.
Bei einem Vor-Ort-Termin informierten sich Landrat Bernd Obst, Roßtals Bürgermeister Rainer Gegner sowie Vertreterinnen und Vertreter des Staatlichen Bauamts, der Straßenmeisterei und der Verkehrsbehörde über die geplanten Schritte. Der Bereich rund um die Fernabrüster Straße, an dem der Radweg abrupt endet, gilt als besonders problematisch. Die komplexe Straßenanordnung, das abfallende Gelände und die großflächige Asphaltdecke begünstigen hohe Geschwindigkeiten und erschweren die Orientierung – insbesondere für Radfahrer und Fußgänger.
Bereits das Radwegekonzept 2020/2021 hatte hier infrastrukturelle Mängel festgestellt. Nun soll die Fläche in klar abgegrenzte Fahrbeziehungen unterteilt und der Radverkehr sichtbarer geführt werden. Damit soll nicht nur die Übersichtlichkeit steigen, sondern auch das Tempo der Fahrzeuge sinken. Die Kosten für die Maßnahme werden mit rund 50.000 Euro veranschlagt.
Ein vergleichbares Projekt wurde bereits 2025 in Veitsbronn erfolgreich umgesetzt. Auch dort konnte durch eine gezielte Umgestaltung die Verkehrssicherheit erhöht werden – ein Modell, das nun als Vorbild für Roßtal dient.
Die Maßnahme ist Teil des Straßen- und Radwegebauprogramms 2026, das sich auf drei zentrale Projekte entlang der Kreisstraßen FÜ 15 und FÜ 17 konzentriert. Im Fokus stehen dabei Substanzerhalt und Sicherheit. Landrat Obst betonte die Notwendigkeit, angesichts der angespannten Haushaltslage Prioritäten zu setzen: „Wir müssen verantwortungsvoll mit unseren Mitteln umgehen. Deshalb konzentrieren wir uns auf Maßnahmen, die unsere Infrastruktur nachhaltig sichern und zugleich die Verkehrssicherheit erhöhen.“
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