Überwinterungsquartiere für Igel
Sicher durch den Winterschlaf

v.l.: Arno Pfeifenberger (BUND Naturschutz), Jörg Jaroszewski (Stadtgärtnerei), Wolfgang Schaffrien (Stadtbauamt), Kurt Krömer (Erster Bürgermeister Stadt Stein). | Foto: Stadt Stein
  • v.l.: Arno Pfeifenberger (BUND Naturschutz), Jörg Jaroszewski (Stadtgärtnerei), Wolfgang Schaffrien (Stadtbauamt), Kurt Krömer (Erster Bürgermeister Stadt Stein).
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STADT STEIN (pm/ak) - Sie sehen niedlich aus und sorgen im Garten für Ordnung. Auf ihrem Speiseplan stehen große Laufkäfer, Spinnen und andere Insekten, gerne auch mal ein Mäusenest. Die Rede ist von Igeln, die zu den besonders geschützten Tieren gehören. Einen besonders hohen Schutz genießen die Kleinen jetzt in Stein.

Denn pünktlich vor dem bevorstehenden Winterschlaf hat die Stadtgärtnerei fünf Überwinterungsquartiere aufgebaut. Für ca. ein halbes Jahr wird es das neue Zuhause, bis eine Nesttemperatur von 15 Grad sie wieder Erwachen lässt. Wichtig dabei ist es, einen schattigen Ort mit trockenem Untergrund für die Überwinterungshilfe auszuwählen.
Die Stadt Stein verwendet einen handelsüblichen Komposter aus Streckmetall aus dem Baumarkt zum großräumigen Schutz gegen Hunde. Dieser Komposter wird mit trockenem Laub befüllt und anschließend mit einer Siebdruckplatte gegen Niederschläge abgedeckt. Im lockeren Gehölzrand bietet sich der optimale Platz für die Quartiere. Durch diese Aktion sollen wir alle darauf aufmerksam gemacht werden, dort wo es möglich ist, Gärten naturnah anzulegen. Denn dadurch kann Igeln und anderen Wildtieren ganzjährig einen Lebensraum angeboten werden. Die Igelhotels bleiben bis Mai stehen und werden dann gereinigt und im Herbst wieder aufgestellt. Werden die Quartiere gut angenommen, sollen noch weitere Igelhotels dazukommen. Eröffnet wurden die „Hotels“ im Stadtpark, der Grünanlage am Lebrunweg, in der Nähe desTotholzgartens in Oberweihersbuch sowie im Heckenbereich der städtischen Wohnungen in der Wilhelmstraße.
Wer Lust hat, selbst ein Überwinterungsquartier für die Igel einzurichten, braucht nur einen größere Laub- und Asthaufen im eigenen Garten. Tipps hierzu gibt es auch von den Mitarbeitern der Stadtgärtnerei.

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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