Innenminister Joachim Herrmann zu Besuch beim Bürgergespräch Heideck

Ein Höhepunkt des Abends: Joachim Herrmann (l.), der CSU-Landtagsabgeordnete Volker Bauer (2.v.l.) und Ulrich Winterhalter (r.) gratulieren Heinrich Ring.
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  • Foto: © Renate Brügmann
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HEIDECK (pm/vs) - Großer Erfolg für die CSU Heideck: Zum Bürgergespräch mit Innenminister Joachim Herrmann durfe sich der Ortsvorsitzende Ulrich Winterhalter über eine vollbesetzte Stadthalle freuen.

Moderiert vom stellvertretenden Vorsitzenden der CSU Heideck, Christian Albrecht, sprach Joachim Herrmann vor allem über aktuelle Entwicklungen in der Asylpolitik. Zum Hintergrund: In der Stadt Heideck sind aktuell rund 60 Asylbewerber untergebracht. Um sie kümmert sich ein Kreis engagierter Helferinnen und Helfer.
Auf Bundes- und Europaebene plädierte der Innenminister, für eine wirksame Beschränkung der Flüchtlingszahlen. Jeder Asylbewerber müsse im ersten Ankunftsland registriert werden und habe keinen Anspruch auf Asyl, wenn er aus einem sicheren Herkunftsland komme. Dabei verteidigte Herrmann die Schließung der so genannten Balkanroute. Die EU müsse ihre Außengrenzen sichern. Eine unkontrollierte Einwanderung habe mit dem Recht auf Asyl nichts zu tun.
Herrmann begrüßte die Mithilfe seitens der Türkei. Nach wie vor betreibe jedoch der türkische Staatspräsident keine Politik, um sich der EU anzunähern. Eine Mitgliedschaft des Landes in der Europäischen Union lehnt der bayerische Innenminister daher ab.
Fokussiert auf die Lage in der Bundesrepublik plädierte Joachim Herrmann, jene Asylbewerber, die bleiben dürften, schnell zu integrieren. Kein Bleiberecht gebe es jedoch für alle, die die freiheitliche und demokratische Grundordnung in Deutschland ablehnten. Und noch ein mutiges Wort zum Thema Treue: Die christliche Prägung Deutschlands müsse erhalten bleiben. Herrmann wörtlich: „Es ist besser am Sonntag in die Kirche zu gehen, als am Montag zu Pegida“. Treue bedeutet auch Heinrich Ring sehr viel: Seit 60 Jahren ist er Mitglied der CSU. Dafür gab es eine Ehrenurkunde sowie das goldene Abzeichen mit sechs Sternen.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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