Fünf Fragen an Bürgermeister Andreas Buckreus
Stadt Roth macht sich fit für die Zukunft
- Andreas Buckreus ist erfolgreich in seine 2. Amtszeit gestartet.
- Foto: Privat
- hochgeladen von Victor Schlampp
Roth (vs) – Im Mai hat die zweite Amtszeit des wieder gewählten Ersten Bürgermeisters Andreas Buckreus (SPD) begonnen. Der MarktSpiegel hat nachgefragt.
MSP.: Im Mai hat Ihre erste sechsjährige Amtszeit begonnen, nachdem Sie ja 2022 bei den außerplanmäßigen Wahlen erfolgreich waren. Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf die vergangenen vier Jahre zurück. Was ist aus Ihrer Sicht gut gelaufen, was eher nicht?
Andreas Buckreus: Die ersten beiden Jahre benötigt man, um alles kennenzulernen und sich tiefer in die Themen einzuarbeiten. Wir konnten mit dem Abriss des LEONI-Geländes und dem Erwerb der Grundstücke am Westring-West, sowie der anschließenden Bauleitplanung, insbesondere im Bereich „Wohnen“, einen großen Fortschritt erzielen. Darüber hinaus sind wir bei der Kinderbetreuung sehr gut aufgestellt und bauen aktuell weiter aus.
Welche Projekte wollen Sie in Ihrer zweiten Amtszeit als nächstes anpacken?
Mir liegen insbesondere die Innenstadt und der Marktplatz am Herzen. Dort müssen zusammen mit dem neuen Stadtratsgremium Ideen entschieden und umgesetzt werden.
Veranstaltungen wie die Rother Bluestage oder die großen Volksfeste sind bereits Tradition. Gibt es neue Attraktionen oder auch einmalige wichtige Ereignisse, auf die wir uns in diesem Jahr freuen dürfen?
In diesem Jahr feiert die Stadt Roth 50-jähriges Jubiläum zur Städtebauförderung. In der Öffentlichkeit ist die Stadtentwicklung eher untergeordnetes Thema. Was allerdings durch diese Städtebauförderung entstanden ist, sieht man, wenn man sich mit diesem Bereich näher beschäftigt und die Bilder der letzten fünfzig Jahre sieht.
Viele Städte und Gemeinden in Bayern beklagen aktuell massive Finanzierungsprobleme und fordern vom Bund mehr Geld für die Bewältigung kommunaler Aufgaben. Wie ist die Situation in Roth?
Aktuell ist die Situation noch gut. Allerdings müssen auch wir uns auf die Pflichtaufgaben, insbesondere zum Erhalt der Infrastruktur, konzentrieren. Viele Spielräume für Wünsche, in der Dimension eines Hallenbades, sind nicht vorhanden.
Wenn Sie in die Zukunft schauen: Wo sehen Sie Ihre Stadt im Jahr 2032?
Durch die Reaktivierung der Otto-Lilienthal-Kaserne und dem Ausbau im Bereich Wohnen, sehe ich unsere Stadt bei knapp 30.000 Einwohnern. Durch die entsprechende Größe werden sich neue Angebote entwickeln.
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