Reservisten sollen in Krisenfällen der Bevölkerung helfen
Testlauf für das Landesregiment in Roth hat begonnen

Gruppenbild mit Bundesministerin Ursula von der Leyen, nachdem sie sich ins Gästebuch der Stadt Roth eingetragen hatte.
  • Gruppenbild mit Bundesministerin Ursula von der Leyen, nachdem sie sich ins Gästebuch der Stadt Roth eingetragen hatte.
  • Foto: © Kurt Fuchs
  • hochgeladen von Victor Schlampp

ROTH (pm/vs) - Dieser Tage war es soweit: Die Bundeswehr hat auf Probe das erste Landesregiment in Roth stationiert.
Der Festakt im Stadtpark fand in Anwesenheit der Bundesministerin der Verteidigung Ursula von der Leyen und des Ministerpräsidenten des Freistaates Bayern, Dr. Markus Söder statt. Weitere prominente Politiker waren unter anderem Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Roths Erster Bürgermeister Ralph Edelhäußer und der Vizepräsident des Bayerischen Landtags Karl Freller.
Unter dem Kommando von Brigardegeneral Helmut Dotzler und unter Leitung vor Ort durch Oberst der Reserve Stefan Berger wird dieses Regiment, das aus Reservisten der Bundeswehr besteht, übernehmen Aufgaben des Heimatschutzes. Beispiele sind unter anderem Unterstützung der aktiven Soldaten bei Verteidigung, Sicherung oder Schutz von Bundeswehr-Einrichtungen und -Liegenschaften oder besonders wichtiger Infrastruktur im Inland. Außerdem soll das Landesregiment bei Großschadenslagen, etwa bei Naturkatastrophen oder Terroranschlägen, zusammen mit den Blaulichtkräften die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gewährleisten. Das Projekt ist erst einmal bis 2021 befristet. Danach wird Bilanz gezogen und eventuell über eine dauerhafte Installation entschieden.

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