Neue Mobilpunkte an bevorzugten Standorten
Stadt richtet bis Juli weitere 22 Carsharing-Stationen ein

 Thomas Großnann, Geschäftsführer Sharegroup GmbH, (r.) und Matthias Vondran von scouter Carsharing in Nürnberg am Mobilpunkt U-Bahnhof Rennweg.
  • Thomas Großnann, Geschäftsführer Sharegroup GmbH, (r.) und Matthias Vondran von scouter Carsharing in Nürnberg am Mobilpunkt U-Bahnhof Rennweg.
  • Foto: Sharegroup GmbH, Alexander Bonev
  • hochgeladen von Nicole Fuchsbauer

NÜRNBERG (pm/nf) - Im Juni 2019 hat das Verkehrsplanungsamt der Stadt Nürnberg mit der Umsetzung der zweiten Ausbaustufe der Mobilitätsstationen begonnen: Bis Juli 2019 werden weitere 22 Mobilpunkte neben den bereits seit 2016 in Betrieb befindlichen acht Stationen eröffnet. Die Stationen sind an der 2,70 Meter hohen Stele zu erkennen, die mit bunten Icons und dem Namen „mobilpunkt“ auf das in unmittelbarer Nähe bestehende Angebot von Carsharing und ÖPNV.

An einzelnen Stationen wird das Angebot durch das neue Fahrradverleihsystem VAG-Rad ergänzt.Der Umsetzung der Carsharing-Stationen im öffentlichen Raum ging ein Beschluss des Stadtrats und eine Bürgerbeteiligung im Jahr 2018 voraus. „Das Besondere an der zweiten Ausbaustufe ist die Einbindung der Nürnberger Bevölkerung bei der Auswahl geeigneter Standorte. Die fünf im Rahmen der elektronischen Partizipation meistgenannten Standorte an den U-Bahnhöfen Röthenbach, Gustav-Adolf-Straße, Nordostbahnhof und Langwasser Mitte sowie ein Standort in Zerzabelshof-Mitte werden so realisiert“, so Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich.

Durch dieses Angebot erhalten Bürgerinnen und Bürger ein flexibles und bedarfsgerechtes Mobilitätsangebot jenseits des privaten Kfz. Im Durchschnitt wird ein Privatfahrzeug täglich nur eine halbe Stunde genutzt und bleibt 23,5 Stunden stehen. Die Nürnberger Fahrzeuge scouter des Anbieters Sharegroup GmbH, der die bestehenden Stationen mit Autos ausstattet, sind täglich fast neun Stunden unterwegs. Sie vereinen also im Vergleich ein Vielfaches an Verkehrsleistung auf sich. Befragungen haben ergeben, dass ein Carsharing-Fahrzeug bis zu 17 private Autos ersetzt. Besonders interessant ist Carsharing für Menschen in dicht bebauten Innenstadtgebieten, in denen der Parkdruck aufgrund der Flächenbegrenzung sehr hoch ist. Zudem können Menschen, die selten ein Auto brauchen, ganz auf ein privates Auto verzichten.Bereits die ersten Mobilitätsstationen sind stadtweit sehr gut angenommen worden. Dies belegen auch die jährlichen Zahlen der Betreiberin. So ist die Kundenzahl im vergangenen Jahr um 50 Prozent angestiegen. Ende 2018 zählte das Unternehmen in Nürnberg 2.559 Kunden. Im Zuge einer Ausschreibung wird die Firma Sharegroup GmbH auch die zweite Ausbaustufe der Mobilstationen mit ihren Fahrzeugen, die unter dem Namen „scouter“ laufen, bestücken.
Innerhalb des Altstadtrings sind die Stationen der zweiten Ausbaustufe mit mindestens zwei Fahrzeugen ausgestattet, die anderen, außerhalb der Innenstadt, zunächst mit jeweils einem.
Damit die speziell dafür eingerichteten Parkbuchten nicht anderweitig genutzt werden, sind diese für Carsharing-Kunden mit klappbaren Pfosten reserviert. Besondere Vergünstigungen erhalten darüber hinaus VGN- und VAG-Abo-Kunden. Auch setzt der Anbieter vermehrt auf E-Fahrzeuge. Drei zusätzliche E- Fahrzeuge werden an den Standorten Forchheimer Straße, U-Bahnhof Gustav-Adolf-Straße und U-Bahnhof Maximilianstraße zur Verfügung stehen.Laut Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich werden die neuen Mobilitätsstationen nicht die letzten sein: „Sollten auch die neuen Mobilitätsstationen gut angenommen werden, so wird man in den kommenden Jahren das Netz verstärkt ausbauen und vermehrt in die Wohngebiete gehen“. Ziel ist es, ein dichtes Netz an Mobilpunkten aufzubauen, so dass die Bürgerinnen und Bürger zukünftig auf das eigene Auto verzichten können und insgesamt mehr Platz für Grün- und Aufenthaltsbereiche in der Stadt zur Verfügung steht.
Die Ergebnisse des Onlinebeteiligungsverfahrens sowie die Standortauswahl online unter www.onlinebeteiligung.nuernberg.de www.nuernberg.de/internet/mobilpunkt/

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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