Projekt „Zeit-ab-gleich“ feiert Städtepartnerschaft zwischen Lauf und Tirschenreuth

Die Organisatorinnen Regina Rosner und Dr. Ina Schönwald mit dem Fachgebietsleiter für Kultur, Sport und Tourismus im Laufer Rathaus, Michael Meye. Die Büste eines unbekannten Bischofs aus der abgebrannten Spitalkirche St. Leonhard und die böhmi- sche Standarte, gefertigt vom Theater Tabór, werden zwei der rund 90 gezeigten Exponate der Ausstellung „Zeit-ab-gleich“ in beiden Städten sein.
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  • Die Organisatorinnen Regina Rosner und Dr. Ina Schönwald mit dem Fachgebietsleiter für Kultur, Sport und Tourismus im Laufer Rathaus, Michael Meye. Die Büste eines unbekannten Bischofs aus der abgebrannten Spitalkirche St. Leonhard und die böhmi- sche Standarte, gefertigt vom Theater Tabór, werden zwei der rund 90 gezeigten Exponate der Ausstellung „Zeit-ab-gleich“ in beiden Städten sein.
  • Foto: Stadt Lauf, Anja Müller
  • hochgeladen von Nicole Fuchsbauer

LAUF (pm/nf) - Vom 9. Februar bis 29. März wird die Parallelausstellung „Zeit-ab-gleich“ im Laufer Stadtarchiv und in der Stadtbücherei sowie im MuseumsQuartier in Tirschenreuth zu sehen sein. Sie erzählt von der Geschichte, den Besonderheiten und Gemeinsamkeiten beider Städte, dazu wird während des Ausstellungszeitraums ein vielfältiges Begleitprogramm geboten.

Spannungsreiches Panorama beider Stadtgeschichten

„Von der Gründung der Städte bis zur Gegenwart gibt es überraschende Ähnlichkeiten zwischen Lauf und Tirschenreuth. Das veranschaulichen beispielsweise Skulpturen, die die Stadtbrände überstanden haben, seltenes Handwerksgerät oder bürgerliches Inventar“, so die beiden Organisatorinnen Dr. Ina Schönwald, Laufer Stadtarchivarin, und Regina Rosner von Rosner-Kulturkonzepte aus Tirschenreuth. Die Schauen, die ganz im Zeichen einer soliden und lebendigen Städtefreundschaft und - partnerschaft stehen, ergänzen einander und sollen das gegenseitige Interesse und Kennenlernen fördern. Schon seit über 30 Jahren pflegen Lauf und Tirschenreuth eine Städtefreundschaft. Im Jahr 2011 wurde diese Verbindung mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde auch offiziell besiegelt.

Ausstellung an drei Stationen

Eröffnet wird die Ausstellung im Laufer Stadtarchiv am Sonntag, 10. Februar, um 11 Uhr. Danach hat sie bis 29. März zu folgenden Zeiten geöffnet: dienstags bis freitags von 9 bis 12 Uhr, dienstags von 14 bis 18 Uhr, mittwochs bis freitags von 14 bis 16 Uhr und samstags von 14 bis 16 Uhr. Am Faschingsdienstag, 5. März, bleibt die Ausstellung nachmittags geschlossen. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 09123/184 4020. Der Eintritt ist frei, Spenden werden jedoch gerne entgegengenommen. 

Auch im Lesecafé der Stadtbücherei Lauf gibt es einiges zu entdecken: Johann Andreas Schmeller (1785 – 1852), berühmtester Sohn Tirschenreuths, steht hier im Fokus. Der Germanist und Sprachforscher gilt als wegweisenderBegründer der modernen Mundartforschung in Deutschland.

Vom 9. Februar bis 29. März, dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr, ist die Parallel- ausstellung im MuseumsQuartier Tirschenreuth (Telefon: 09631/60 02 48) zu sehen. Er- öffnet wird sie bereits einen Tag vorher, am Freitag, 8. Februar, um 19 Uhr.

Sagenhaftes aus Lauf und Tirschenreuth

Ein ganz besonderes Erlebnis wartet auf die Teilnehmer der Veranstaltung „Sagenhaftes aus Lauf und Tirschenreuth“ am Samstag, 16. März. Nach einem Empfang im Laufer Stadtarchiv geht es über verschiedene Stationen in der Innenstadt zur Stadtbücherei. Hier erzählen die Bürgermeisterkollegen Benedikt Bisping und Franz Stahl ihre Lieblingssagen zur Stadtgeschichte. Ein Büffet mit regionaltypischen Leckereien und Lieder und Balladen auf der ungarischen Bass-Drehleier runden das Programm ab. Eine verbindliche Anmeldung im Stadtarchiv unter der Telefonnummer 09123/184 4020 oder per E-Mail unter info@stadtarchiv-lauf.de ist unbedingt erforderlich.

Ein ähnliches Programm gibt es beim „Szenen- und Sagenabend“, der am Donnerstag, 21. Februar, in Tirschenreuth stattfindet. Die Sagen von Lauf und Tirschenreuth werden darüber hinaus in beiden Städten Thema von Schulprojekten sein. So zeigen Schüler der Montessori-Schule im Laufer Spitalhof am Donnerstag, 14. März, um 19 Uhr ein Schattentheater mit dem Titel „Wie Lauf zu sei- nem Namen kam und der Ort Tirschenreuth entstanden ist“. Der „Historische Verein Lauf – Freunde des Stadtarchivs“ sorgt hierbei für eine kleine Bewirtung. Um verbindliche Anmeldung unter Telefon 09123/184 4020 wird gebeten.

Die Organisatorinnen Regina Rosner und Dr. Ina Schönwald mit dem Fachgebietsleiter für Kultur, Sport und Tourismus im Laufer Rathaus, Michael Meye. Die Büste eines unbekannten Bischofs aus der abgebrannten Spitalkirche St. Leonhard und die böhmi- sche Standarte, gefertigt vom Theater Tabór, werden zwei der rund 90 gezeigten Exponate der Ausstellung „Zeit-ab-gleich“ in beiden Städten sein.
Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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