Altenpflegeschüler der Berufsfachschule für Altenpflege in Lauf besuchen IPK in Schwaig

Besuch in der IPK Intensivpflegeklinik Schwaig: Altenpflegeschülerinnen und -schüler der Berufsfachschule für Altenpflege der Diakonie Neuendettelsau in Lauf an der Pegnitz mit Schulleiterin Waltraud Wießner und IPK Repräsentantin Gabriele Lerch.
  • Besuch in der IPK Intensivpflegeklinik Schwaig: Altenpflegeschülerinnen und -schüler der Berufsfachschule für Altenpflege der Diakonie Neuendettelsau in Lauf an der Pegnitz mit Schulleiterin Waltraud Wießner und IPK Repräsentantin Gabriele Lerch.
  • hochgeladen von Waltraud Vogel

Intensivpflege bietet attraktive Perspektiven für Altenpflegeschüler
Schwaig bei Nürnberg. Schüler der Berufsfachschule für Altenpflege der Diakonie Neuendettelsau in Lauf an der Pegnitz besuchten gemeinsam mit Schulleiterin Waltraud Wießner die IPK Intensivpflegeklinik in Schwaig, um mehr über die Arbeit und Perspektiven in der Intensivpflege zu erfahren.
In einer einleitenden Präsentation erfuhren die Schüler, wodurch sich die Intensivpflege von der klassischen Altenpflege unterscheidet. Neben kleinen Stationen mit hoher Besetzungsquote sind es ein sehr hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit sowie eine kontinuierliche interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kollegen aus Pflege, Medizin, sozialer Betreuung und Therapie, die die Arbeit in der Intensivpflege ausmachen. Im Anschluss an die Präsentation erfolgte eine Diskussion mit Fragen der Schüler.
Die Schüler waren vor allem erstaunt über Definition und Verteilung der Pflegeschlüssel in der Intensivpflege. Der Pflegeschlüssel oder auch Personalschlüssel definiert die gesetzlich reglementierte Anzahl an Pflegepersonal, welches zur Pflege einer bestimmten Anzahl an Personen eingestellt werden kann. Er hängt unter anderem vom Grad der Pflegebedürftigkeit ab und ist in der Intensivpflege aufgrund der Schwerstpflegebedürftigkeit der Patienten höher als in der Altenpflege. Dadurch, dass mehr Personal eingestellt werden kann, werden die Pflegekräfte entlastet und es bleibt mehr Zeit für Zuwendung zum Menschen. Gerade letzteres wurde von den Schülern als besonders positiv beurteilt. Die Freude daran, zu helfen und für andere da zu sein, ist oftmals die Kernmotivation, warum sich Menschen für einen Gang in die Pflegebranche entscheiden und es liegt an Gesetzgeber und Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass ihnen diese nicht durch Überlastung und Zeitmangel im Arbeitsalltag verloren geht.
Interessant war es für Gabriele Lerch, Repräsentantin der IPK Intensivpflegeklinik, dass einige Schüler dachten, der Gang in eine auf Intensivpflege spezialisierte Einrichtung wäre für Altenpflegeschüler ohne weitere fachliche Zusatzausbildung weniger gut geeignet. Dem ist nicht so. Auszubildende zum Altenpfleger und auch zum Altenpflegehelfer können den praktischen Teil ihrer Ausbildung in auf Intensivpflege spezialisierten Einrichtungen wie der IPK Intensivpflegeklinik in Schwaig absolvieren. Ausgelernte Kräfte können direkt einsteigen und erhalten eine strukturierte und umfassende Einarbeitung, damit sie bestens auf die in ihrem Verantwortungsbereich fallenden alltäglichen Aufgaben vorbereitet sind.
„Aufgrund der besonderen Krankheitsbilder benötigen unsere Patienten ein hohes Maß an fachlich kompetenter personeller sowie technischer Hilfe und Überwachung“, erklärt Gabriele Lerch. „Regelmäßige Schulungen zu verschiedenen Schwerpunktthemen sind bei uns an der Tagesordnung und fachliche Weiterqualifikation wird bei uns sehr stark gefördert, wodurch sich von Anfang an gute und spannende Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven für Auszubildende und Berufseinsteiger bei uns ergeben.“ Auch die Frage nach Fachkräftemangel in der Einrichtung wurde von den Schülern gestellt. „Auch wir suchen Fachkräfte, doch vor allem suchen wir gute Mitarbeiter, die empathisch und aufmerksam sind, verantwortungsvoll handeln und eigenverantwortlich arbeiten“, erklärte Gabriele Lerch. Die Intensivpflegepatienten könnten sich in den meisten Fällen nicht aktiv oder verbal mitteilen, so dass die Mitarbeiter stets gefordert seien, aufmerksam zu sein und aktiv zu handeln - beispielsweise selber zu merken, wenn ein Fenster geöffnet aber auch wieder geschlossen werden muss, ein Patient zu viel schwitzt oder ein zusätzliches Mal gelagert werden muss, um sein Wohlbefinden zu erhöhen oder dass es für den Patienten unangenehm ist, wenn er ausversehen auf einem Dreiwegeharn liegt.
Das Selbstverständnis der Einrichtung wurde anhand von Maskottchen Renate noch einmal näher erklärt. Die kleine Stoffblume im Topf steht für die Patienten, die von den Mitarbeitern gepflegt und umsorgt werden mit dem Ziel, dass diese sich im Rahmen der Behandlung, Pflege und Therapien entwickeln und „wachsen“. Die Mitarbeiter betreuen die Patienten fürsorglich, kompetent und mit viel Ausdauer durch alle Höhen und Tiefen, die ihre gesundheitlichen Zustände mit sich bringen. Eins der primären Ziele der Arbeit in der Intensivpflege ist, dass der Patient wahrnimmt, fühlt und wieder bestmöglich am Leben teilhat. Nachdem jeder Schüler sein persönliches Exemplar von Renate in Empfang genommen hatte, endete die Informationsveranstaltung mit einem abschließenden Rundgang auf einer Station der Einrichtung.
Schulleiterin Waltraud Wießner bedankte sich für die Einladung, die interessanten Gespräche und Informationen über die Einrichtung.

Pressekontakt:
Silke Möller Referentin für Marketing & PR
s.moeller@intensivpflegeklinik.de

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