Zufahrtsbeschränkung als Testphase
Die Franken fordern eine automatische Kennzeichenerkennung für den Oberen Marktplatz

Die Partei für Franken fordert die Zufahrt am Oberen Markt durch eine Kennzeichenerkennung zu regeln, da das Zufahrtsverbot immer wieder missachtet wird. Die Franken setzen dabei auf ein modernes, flexibles und kostengünstiges Zufahrtssystem.

Das Problem, dass einige Autofahrer das Zufahrtsverbot am Oberen Marktplatz missachten ist nicht neu und ist nach Aussagen einiger Anwohner in den letzten Jahren sogar schlimmer geworden. „Die Fußgängerzone am Oberen Marktplatz als Gegenmaßnahme aber komplett abzuriegeln, ist in Anbetracht von Lieferverkehr, Arztanfahrten und Einsatzfahrzeugen nicht sinnvoll“, meint Andreas Brandl, Ortsverbandsvorsitzender der Partei für Franken. DIE FRANKEN schlagen deshalb eine Kennzeichenerkennung sowie eine Testphase mit einer Schranke vor.

Komfortable Zufahrt für Anwohner und Einsatzfahrzeuge

Eine Nummernschild-Erkennung hätte den Vorteil, dass man Fahrzeugen eine Zufahrtsberechtigung über eine Datenbank in Minuten erteilen oder auch entziehen könnte, ohne eine „komplizierte Schlüsselverwaltung“ am Rathaus vorhalten zu müssen. Auch könne man zum Beispiel Fahrzeugen von Wochenmarkt-Teilnehmern nur für den Zeitraum des Marktes Zufahrt gewähren, ohne mit Personal vor Ort zu sein oder dies anderweitig zu überwachen, so Brandl weiter. Kennzeichen von Anwohnern und Einsatzfahrzeugen von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdiensten könnte man vorab in der Datenbank für uneingeschränkte Zufahrt freischalten. Gerade wenn in einem wichtigen Einsatz jede Sekunde zähle, sollte diese nicht für eine „eventuelle Schlüsselsuche draufgehen“.

Für Ralph Zagel ist aufgrund der kontroversen Diskussion um diese Entscheidung die Testphase sehr wertvoll. „Ich persönlich würde in den Boden versenkbare Poller bevorzugen“, so Zagel, „schon allein wegen unserem historischen Stadtbild“. Doch man sollte sich sicher sein, ob sich eine solche Sperre als praktikabel erweist und auch von der Bevölkerung angenommen wird, bevor man einen solchen baulichen Aufwand betreibt, meint Zagel. Für eine „Test-Schranke“ würden links und rechts Blumenkübel ausreichen, die bei Bedarf auch schnell wieder entfernt werden könnten, ohne das Kopfsteinpflaster aufzureißen, so Zagel weiter.

Brandl weist darauf hin, dass die Zufahrtssysteme inzwischen ausgereift seien. So fahren bei Stromausfall die Poller automatisch ein beziehungsweise öffnet sich die Schranke. Zusätzlich würden keine Hilfsmittel wie Fernbedienungen, Schlüssel oder Tickets für den Betrieb benötigt, was Aufwand und Kosten spare. „Mit einer modernen Kennzeichenerfassung können wir kostengünstig für Sicherheit am Oberen Marktplatz sorgen“, so Brandl abschließend.

Autor:

Andreas Brandl aus Nürnberger Land

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