In Weißenburg sind die Römer zurück

Die Ausstellungsstücke sind in den letzten rund 28 Monaten restauriert worden und präsentieren sich im neuen Glanze.
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  • Foto: © Museen Weißenburg/M. Bloier
  • hochgeladen von Redaktion MarktSpiegel

WEISSENBURG (pm/vs) - Eine gute Nachricht für alle Geschichts- und Kulturfreunde: Die Besucher erwartet ein vollkommen neues RömerMuseum Weißenburg.

Seit der Schließung im November 2014 ist viel passiert. Das Gebäude wurde vom Keller bis zum Dach modernisiert und ist jetzt barrierefrei zugänglich. Viel wichtiger aber ist, dass die in die Jahre gekommene Ausstellung neu gestaltet worden ist und die Funde dank Restaurierung in neuem Glanz erstrahlen.
Die Ausstellung konzentriert sich nun auf das Alltagsleben der Menschen zur Römerzeit. Zu Beginn erfahren die Besucher näheres über die Provinz Raetien, die Grenze zum „Barbaricum“, den Limes, und welche Auswirkungen diese Grenze auf ihr Umland hatte. Das Highlight ist aber der Weißenburger Schatzfund, der 114 Metallobjekte unterschiedlichster Art umfasst. Dazu gehören 15 Bronzestatuetten, silberne Votivbleche, aber auch militärische Objekte wie Paraderüstungsteile und Haushaltswaren wie Kannen, Leuchter und Schalen.
Anlässlich der Neueröffnung bieten die Museen Weißenburg den Kindern in den Osterferien die Möglichkeit auf spielerische Art und Weise die Sagenwelt der Römer und damit den Schatzfund kennen zu lernen. In den zwei Lesungen „SAGENhaft!!!“ lauschen die Kinder den spannenden und teils skurrilen Geschichten der römischen Helden- und Götterwelt und verstehen so die Götter- und Heldendarstellungen im RömerMuseum ganz genau.
Im Bayerischen Limes-Informationszentrum im Erdgeschoss des Museums erfahren die Besucher alles Wissenswerte zum UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches“ in Bayern. Informationen zu den Kastellen und den am Limes stationierten Truppen erläutern die Situation an der Grenze des Römischen Reiches. Die Nachbildungen von Soldatenhelmen dürfen ausdrücklich angefasst und aufgesetzt werden.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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