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Tierschutz

Beiträge zum Thema Tierschutz

Ratgeber

Beim Lüften
Fledermäuse kommen ins Haus!

HILPOLTSTEIN (dpa/lby/mue) - Wer bei den tropischen Temperaturen zurzeit am Abend oder in der Nacht lüftet, könnte ungebetenen Besuch bekommen. Im Sommer beginnen junge Fledermäuse, ihre Umgebung zu erkunden und nach Quartieren zu suchen, wie Alexander Gnatz vom Naturschutzverband LBV in Hilpoltstein erläutert. Dabei könnten diese durch gekippte oder weit geöffnete Fenster irrtümlicherweise in Wohnungen oder Büros fliegen. Dann gilt erst einmal: «Ruhe bewahren», sagt er. Auch Klimaanlagen...

Lokales

Erlangen appelliert
Schützen Sie die Igel!

ERLANGEN (pm/mue) - Zum Schutz von Igeln und anderen kleinen Wirbeltieren hat die Stadtverwaltung bereits eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Kern ist ein nächtliches Betriebsverbot für Mähroboter und vergleichbare Geräte. Für nachtaktive Igel beispielsweise können diese Geräte nämlich eine tödliche Gefahr darstellen; zwischen 19.00 und 8.00 Uhr dürfen Mähroboter deshalb nicht mehr eingesetzt werden. Darüber hinaus gilt vor dem Einsatz von Freischneidern, Rasentrimmern und ähnlichen Geräten...

Panorama
Die Amsel ist ein häufiger Gast in Gärten, doch mancherorts zeigt sie sich seltener. 
 | Foto: Oliver Berg/dpa (Symbolbild)
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Amsel, Spatz und Meise
Sind bekannte Vogelarten vor dem Aussterben bedroht?

REGION (dpa/vs) - Es sind Arten, die jeder kennt und die man oft beobachten kann. Doch kann es sein, dass auch sie weniger werden? - Vom 9. bis 11. Januar ist wieder die "Stunde der Wintervögel". Und: Wie jeder dazu beitragen kann, dass sich Spatz & Co. im heimischen Garten wohlfühlen. Im Von Irena Güttel, dpa Winter lässt sich am Futterhaus mit etwas Geduld so einiges beobachten: Eine Kohlmeise schnappt sich ein Korn, aus dem Gebüsch flattert eine Schar Spatzen heran, am Boden pickt eine Amsel...

Panorama

Landkreis Eichstätt
Wölfe am Spielplatz!

ALTMANNSTEIN (dpa/lby/mue) - Nach der Sichtung von zwei Wölfen an einem Spielplatz in einem Dorf im oberbayerischen Landkreis Eichstätt bitten die Behörden um Meldung bei weiteren Begegnungen mit den Tieren. «Wenn wieder Sichtungen sind, brauchen wir das gemeldet», sagte der Bürgermeister der Gemeinde Altmannstein, Norbert Hummel (CSU). Dann könne man gegebenenfalls versuchen, die Tiere mit sogenannten Vergrämungsmaßnahmen aus Siedlungen fernzuhalten. Die Reaktion der Anwohner auf die Sichtung...

Panorama
Orang-Utans sind faszinierend und einzigartig - und leben nur auf den Inseln Sumatra und Borneo. | Foto: Jens Büttner/dpa (Archivbild)
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Vom Frühstück bis zu Fernreisen
Wenn Sie das NICHT tun, helfen Sie den Orang-Utans

Bangkok/Berlin (dpa/vs) - Heute ist der Welt-Orang-Utan-Tag. Ob im Supermarkt, im Internet oder im Urlaub: Jeder kann auch im Alltag zum Schutz der bedrohten Tiere beitragen. Sechs Tipps von Experten, wenn Sie alles richtig machen wollen. Von Carola Frentzen, dpa Ob Schokocreme auf dem Frühstücksbrot oder Shampoo im Badezimmerregal – viele Alltagsprodukte enthalten Palmöl. Was bei den meisten hierzulande zum Alltag gehört, hat am anderen Ende der Welt dramatische Folgen – speziell für bedrohte...

Panorama

Trotz Schadens-Rückgang
Österreich: Jäger wollen mehr Wölfe schießen

Innsbruck (dpa) - Der Wolf ist ein Streitthema. Die einen sehen ihn als wichtigen Teil der Natur, die anderen sehen ihn als Gefahr für Nutztier und Mensch. Die Jagd auf ihn hat begonnen - und soll intensiver werden. Die seit kurzem erleichterte Jagd auf den Wolf soll nach dem Willen des österreichischen Bundeslands Tirol ausgeweitet werden. Ziel müsse es sein, das Raubtier regulär mit jährlichen Abschussquoten zu bejagen, bekräftigte nun Tirols Ministerpräsident Anton Mattle (ÖVP). Zunächst...

Panorama

Behörden fahnden nach Jetski-Fahrern
Delphin-Störern droht hohe Geldstrafe oder sogar Haft

Adelaide (dpa) - Zwei Jetski-Fahrer stören vor der australischen Südküste eine Delfinschule. Aber in Down Under gelten strenge Tierschutzregeln: Den Männern droht eine hohe Geldstrafe - oder sogar Haft. In Australien droht zwei jungen Jetski-Fahrern eine hohe Geldstrafe oder sogar Haft, weil sie eine Gruppe Delfine gestört haben sollen. Videomaterial von Augenzeugen zeige, wie einer der beiden Männer mit hoher Geschwindigkeit durch eine Gruppe der Meeressäuger gerast sei, während der andere in...

Panorama

Es geht um Leben und Tod
Hitze und Dürre in Bayern: JETZT sterben Pflanzen und Tiere!

MÜNCHEN (dpa/vs) - Wer aktuell mit offenen Augen statt auf den Smartphone-Bildschirm fixiert durch Städte und die Natur geht, wird unmittelbarer Zeuge: Bäume verlieren Blätter, Wiesen und Felder verdorren, Wildtiere finden weder Wasser noch Nahrung - die Folgen der hohen Temperaturen werden in Bayern immer dramatischer. Naturschützer schlagen Alarm und fordern Gegenmaßnahmen. Die anhaltende Hitze und Dürre gefährden nach Ansicht von Umweltschützern zunehmend die bayerische Tier- und...

Panorama

Hinweise im Allgäu
Sind Bären längst wieder heimisch?

BAD HINDELANG (dpa/lby/mue) - Das Auftauchen eines Braunbären im Hintersteiner Tal im Allgäu hat vor rund zwei Jahren für großes Aufsehen gesorgt. Seitdem wurde im Freistaat laut dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) offiziell kein Bär mehr offiziell nachgewiesen; die Behörde verzeichnete aber nach eigenen Angaben rund 70 Hinweise auf ein solches Tier. Zwar ist laut LfU keiner von Ihnen als bestätigter Nachweis einzustufen. Ausgeschlossen ist dennoch nicht, dass ein weiterer Bär durch...

Panorama

Biber (nicht nur) als Fastenspeise
Ist das wirklich erlaubt? - Brauch aus dem Mittelalter wird zum Internet-Trend

MÜNCHEN (dpa/lby/vs) - Der Biber ist aktuell in Deutschland streng geschützt - und trotzdem landet er gelegentlich im Kochtopf. Warum das eine lange Tradition hat, und welche Menschen Biber legal zubereiten und verzehren dürfen, erfahren Sie in diesem Artikel. Schwimmt im Wasser - also Fisch: Mönche verzehrten den Biber vor Jahrhunderten als Fastenspeise. Als solche wurde er im 15. Jahrhundert - so berichten glaubwürdige Quellen - zugelassen. Derzeit kocht der kulinarische Trend in den Medien...

Panorama

Vorsicht!
Amphibien wieder auf Wanderschaft

BAYERN (dpa/lby/mue) - Erst Molche, dann Grasfrösche und Erdkröten - die ersten Amphibien sind in Bayern auf dem Weg zu ihren Laichgewässern. Damit sind sie nach Angaben vom Bund Naturschutz (BN) in diesem Jahr ungewöhnlich früh dran. Die Wanderung ziehe sich über mehrere Wochen, sagt BN-Experte Uwe Friedel in Nürnberg; etwa 6.000 Freiwillige sind dem BN zufolge in der Zeit im Freistaat im Einsatz, um Schutzzäune an Straßen aufzubauen und die Tiere in Eimern auf die andere Seite zu tragen. Mehr...

Panorama

"Traurigste Elefantin der Welt"
Premiere in Mexiko: Justiz schützt Tier vor menschlicher Willkür

MEXIKO-STADT (dpa) - Jahrelang fristete die Elefantenkuh Ely im Zoo ein jämmerliches Dasein - Depressionen inklusive. Nun gibt es für sie Hoffnung auf ein besseres Leben. Grund dafür ist eine juristische Premiere. Mexikos Oberster Gerichtshof hat erstmals zugunsten eines Tieres entschieden: Ein als «traurigste Elefantin der Welt» bekanntgewordener Dickhäuter aus einem Zoo in Mexiko-Stadt soll bessere Lebensbedingungen erhalten. Das entschied das Gericht nach jahrelangem Einsatz von...

Lokales

Straßensperrung
Achtung, die Kröten wandern wieder!

ERLANGEN (pm/mue) - Wenn die Tage wieder länger werden und mildere Temperaturen herrschen, begeben sich die Kröten wieder auf Wanderung zu den Feuchtbiotopen. Besonders viele Amphibien wandern rund um Steudach. Nach Dokumentation der Naturschutzgemeinschaft Erlangen e.V. überqueren während der Ablaichzeiten weit über 3.000 Amphibien die Ortsverbindungsstraße Steudach – Neuses. Um die vom Aussterben bedrohten Amphibien zu schützen, wird die Ortsverbindungsstraße zwischen Steudach und Neuses...

Panorama
Mehrfach gab es im Trentino Attacken von Bären auf Menschen. | Foto: Matteo Zeni/Servizio Faunistico/dpa (Symbolfoto)
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Bärenleben gegen Menschenleben
Alltag im Trentino: Die Angst wandert immer mit

Trient/Freiburg (dpa) - Die tödliche Attacke auf einen Jogger hat die Menschen im Trentino aufgeschreckt. Immer öfter treffen Bären in der Region mit Menschen zusammen. Wie umgehen mit der stetig wachsenden Population? Von Sabine Dobel, dpa Erst siedelte man Bären im italienischen Trentino extra wieder an - jetzt geht es um Abschüsse. Erstmals wurden im vergangenen Jahr auf Basis einer neuen Regelung drei Bären getötet. Die Tiere hätten teils Menschen verfolgt, teils angegriffen und verletzt,...

Panorama

Wie kann man Eichhörnchen besser schützen?
Aktuelles Mitmachprojekt in Bayern liefert überraschende Ergebnisse

NÜRNBERG (dpa/lby) - Eichhörnchen kann man fast überall in Bayern begegnen. Trotzdem gibt es noch Forschungsbedarf, um die flinken Kletterer besser schützen zu können. Ein Mitmachprojekt hilft dabei. Rot oder eher dunkel? Die Fellfarbe von Eichhörnchen ist in Bayern regional unterschiedlich. In Nadelwäldern in höheren Lagen sind die kleinen Kletterkünstler nach einer Auswertung des Bundes Naturschutz (BN) tendenziell dunkler gefärbt. In Gebieten mit viel Laubwald sind demnach vorwiegend Tiere...

Panorama

Tausende von Wildpferden müssen sterben
Australien: Abschüsse erfolgen von Hubschraubern aus

SYDNEY (dpa) - Die australischen «Brumbies» sind Nachkommen von Pferden der europäischen Siedler. Wegen ihrer großen Zahl werden nun Tausende abgeschossen. Eine Klage von Tierschützern blieb erfolglos. In Australien darf die Tötung von Tausenden Wildpferden einem Gerichtsurteil zufolge fortgesetzt werden. Eine örtliche Tierschutzorganisation hatte Klage eingereicht, um das von der Regierung des Bundesstaates New South Wales angeordnete Abschießen aus Hubschraubern im Kosciuszko-Nationalpark zu...

Panorama

Umweltschützer
Klage gegen Fischotter-Abschuss

MÜNCHEN (dpa/lby/mue) - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Bund Naturschutz klagen gegen den erleichterten Abschuss von Fischottern in Bayern. Die Maßnahme «ist eine Scheinlösung für die bayrische Teichwirtschaft, dafür aber willkommenes Wahlkampfgetöse für Markus Söder», sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner und spricht von «massiven» Rechtsunsicherheiten. «Den Teichwirtinnen und Teichwirten wäre wesentlich mehr geholfen durch die unbürokratische Förderung von Zäunen oder...

Panorama

Vogel des Jahres gesucht
Die Abstimmung geht bis zum 5. Oktober, und jeder kann mitmachen

HILPOLTSTEIN (dpa) - Welches Tier wird «Vogel des Jahres» 2023? Darüber können Menschen seit Freitag erneut im Internet abstimmen. Zur Auswahl stehen in diesem Jahr Kiebitz, Rebhuhn, Rauchschwalbe, Steinkauz und Wespenbussard. Das teilten der Naturschutzbund (Nabu) und der bayerische Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) aktuell mit. Im vorigen Jahr hatten sich rund 135.000 Menschen an der Wahl beteiligt und das Braunkehlchen zum Vogel des Jahres gekürt. Viele Maßnahmen zum Schutz seines...

Panorama

Seehundstation ist voll ausgelastet
Über 260 putzige Heuler werden für die Auswilderung aufgepäppelt

NORDDEICH/FRIEDRICHSKOOG (dpa) - Mit der Hochphase der Seehundgeburten im Wattenmeer steht derzeit für die Tierpfleger der beiden deutschen Seehundstationen die arbeitsreichste Zeit des Jahres an. In den Stationen in Norddeich in Niedersachsen und Friedrichskoog in Schleswig-Holstein werden zusammen aktuell mehr als 260 junge Seehunde aufgepäppelt. Jungtiere, die kurz nach der Geburt von ihren Müttern getrennt werden, werden Heuler genannt. Die Hauptgeburtenphase ist von Mitte Juni bis Mitte...

Panorama

Neuseeland entsetzt über amerikanische Tierquäler
Tierschützer wollen Kiwi Paora retten

WELLINGTON/MIAMI (dpa/vs) - Dummheit, Unwissenheit und Rücksichtslosigkeit sind drei menschliche Eigenschaften, die alleine und vor allem in Kombination auch Tieren schweren Schaden zufügen könne. Doch zum Glück gibt es immer wieder Tierschützerinnen und Tierschützer, die einem solchen Treiben Einhalt gebieten wollen, wie ein aktueller Fall aus den USA zeigt. In Neuseeland herrscht Empörung über die Behandlung ihres Nationalvogels in einem Zoo in den USA: Im Tierpark von Miami dürfen Besucher...

Panorama

Den Tieren zuliebe
Osterfeuer vor dem Abbrennen umschichten

MÜNCHEN (dpa/lby/mue) - Damit Tiere entkommen können, rät der BUND Naturschutz, das Holz für Osterfeuer kurz vor der Entzündung noch einmal umzuschichten. «Vor Osterfeuern verkriechen sich Klein- und Kleinsttiere in den Gehölzen», sagte ein BUND-Sprecher. Bei offiziellen Feuern sei das Umschichten Pflicht. Den Feuerwehren im Freistaat bereiten Osterfeuer laut dem Landesfeuerwehrverband keine Sorgen. Dass Osterfeuer außer Kontrolle geraten, sei in Bayern noch nicht in nennenswertem Umfang...

Panorama

Für diese Tierarten war 2022 kein gutes Jahr
Es gibt aber auch Gewinner

BERLIN (dpa/vs) - Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit verschwinden weltweit jedes Jahr viele Tierarten vom Planeten Erde. Für die meisten Ursachen sind Menschen verantwortlich. Sie gefährden damit auf längere Sicht auch ihre eigenen Existenzgrundlagen. Fische in der Oder und bestimmte Insekten: Zu den Verlierern des Jahres in der Tierwelt gehören aus Sicht der Umweltstiftung WWF auch Bestände in Deutschland. Das geht aus der Jahresendbilanz der Organisation vom Donnerstag hervor. Mit...

Panorama

Wegen Umweltschutz
Statt Laubbläser lieber Rechen und Schaufel

REGION (dpa/lby) - Laubbläser lärmen und stinken - doch möglicherweise zeichnet sich eine Trendwende hin zu Rechen und Besen ab. "Wir bekommen seit einiger Zeit mehr Nachfragen, was man gegen die Laubbläser unternehmen kann", sagte Markus Erlwein, Sprecher des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern (LBV). Seit dem Volksbegehren zur Artenvielfalt in Bayern vor eineinhalb Jahren habe sein Verband ein Umdenken in manchen Kommunen und bei Privatleuten festgestellt. Naturschutz sei nun präsenter....

Panorama

Tiere / Natur / Naturschutz
Rekordbeteiligung an bayerischem Igel-Projekt

REGION (dpa/lby) - 19.000 Igel haben Tierfreunde in diesem Jahr bislang im Rahmen des Projekts "Igel in Bayern" gemeldet. "Wie schon bei der ,Stunde der Gartenvögel' zeigt sich auch für den Igel eine Rekordbeteiligung während der Corona-Beschränkungen", sagte Annika Lange, Igelexpertin beim Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV).
Auch wenn die meisten Igel wohlauf waren, sind sie vor allem durch den Verkehr bedroht. Ein Viertel der Meldungen seien Totfunde gewesen. Die eigentlich...

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