OB-Wahl Erlangen / Teil 1: "Warum sollen Ihnen die Wähler ihre Stimme geben?"

ERLANGEN (mue) - Zur Oberbürgermeisterwahl 2014 stellt MarktSpiegel Online den Leserinnen und Lesern die Kandidatinnen und Kandidaten aus Erlangen vor – und zwar in Form eines "Langzeit"-Interviews. Das bedeutet: Jeden Tag stellen wir eine andere Frage und lassen alle Kandidaten darauf antworten. Im Zuge der Gleichbehandlung täglich in geänderter Reihenfolge – sowohl bildlich, als auch schriftlich. Lesen Sie heute:


Warum sollten Ihnen die Erlanger Wählerinnen und Wähler am 16. März ihre Stimme geben?

Dr. Siegfried Balleis (CSU):
Weil ich der Auffassung bin, dass man Politiker an ihren Taten und nicht an ihren Worten messen sollte. Die Tatsachen sprechen meines Erachtens für sich: Lag die Arbeitslosigkeit 1996 bei meinem Amtsantritt noch bei knapp 10 Prozent, so liegt sie heute bei 4 Prozent, und wir haben gemeinsam mit Ingolstadt die niedrigste Arbeitslosenquote aller 84 deutschen Großstädte. Lag die Zahl der Arbeitsplätze 1996 noch bei 78.000 so liegt sie heute bei 104.000. Keine der anderen Großstädte Deutschlands kann auf ein ähnliches Wachstum verweisen.

Dr. Florian Janik (SPD): Ich bin überzeugter Erlanger und ich werde es bleiben. Ich möchte gemeinsam mit Ihnen unser weltoffenes und lebenswertes Erlangen weiter voranbringen. Im Dialog mit Ihnen werde ich dafür arbeiten, dass Erlangens schöne Seiten, unsere Stadtkultur und die gelebte Offenheit erhalten bleiben und dass dort, wo es nötig ist, gute Ansätze für die zukünftige Entwicklung gestärkt werden. Unsere Stadt ist ein wirtschaftlich herausragender Standort – diese Stärke werde ich als Oberbürgermeister mit effizientem Einsatz unserer Mittel weiterentwickeln und dabei für alle Bürgerinnen und Bürger ein auch in Zukunft und für künftige Generationen lebenswertes Umfeld schaffen.

Susanne Lender-Cassens (Grüne): Weil ich mir für Erlangen mehr gegenseitiges Verständnis wünsche, um zusammenzuwachsen – Erlangen auf dem Weg zu einer Stadt für alle. Inclusion, Integration, soziale Teilhabe, Umweltschutz, Bürger(innen)-Beteiligung: All diese oft rein theoretischen Begriffe will ich mit Leben erfüllen.

Dr. Elisabeth Preuß (FDP): Weil ich in den kommenden sechs Jahren gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Verantwortung für unser Erlangen übernehmen möchte.

Anette Wirth-Hücking (FW): Ich stehe für eine faire und unabhängige Politik. Ich engagiere mich für alle Erlangerinnen und Erlanger und bin nicht von einer Lobby oder Parteiideologien abhängig.

Frank Höppel (ÖDP): Ich bin kein „typischer politischer Dampfplauderer“ und habe Lust, gemeinsam mit den Erlangern anzupacken und Sachen auf den Weg zu bringen.


Morgen lesen Sie, welches Problem in der Hugenottenstadt den KandidatInnen am meisten am Herzen liegt und welche weiteren Projekte in den nächsten sechs Jahren für alle besonders im Fokus stehen.

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