Bayern Rundfahrt mit Finale in Nürnberg

Sieger trinken Alkoholfrei: 1. Platz Adriano Malori (M.), 2. Platz Geraint Thomas (l.) und 3. Platz Jan Barta.

Unterhaltung, Spannung, Spiele, Spaß und viel Regen – Organisatoren zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung

NÜRNBERG - Der Regen machte den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Zum Radrennen „Rund um die Nürnberger Altstadt“ und zur letzten Etappe der Bayern Rundfahrt kamen nicht mehr als 7.000 Zuschauer. Bei strömenden Regen setzte sich hier im Sprint der Australier Heinrich Haussler durch, den Gesamtsieg sicherte sich Adriano Malori.


Die Radprofis trotzen dem Wetter ebenso wie die vielen, tapferen Hobbysportler, die beim Jedermannrennen, beim „Run & Bike“ oder beim Liegeradrennen an den Start gingen. Weder Wind noch Regen konnte ihnen die gute Laune verderben und hinderten sie auch nicht daran, den Zuschauern guten Sport zu präsentieren. 
Den gab’s auch von den Profis zu sehen. Zehn Runden drehten sie zum Schluss ihrer letzten Etappe von Kehlheim nach Nürnberg (169 Kilometer) noch auf dem fünf Kilometer langen Kurs rund um die Nürnberger Altstadt.
Ab 50 Kilometern Renndistanz hatte erneut eine Spitzengruppe das Geschehen bestimmt. Grischa Janorschke vom Team Nutrixxion Abus, der Niederländer Jetse Bol vom Team Blanco, der Franzose Mikael Cherel vom Team Ag2r la Mondiale und Alex Frame aus dem Team Thüringer Energie kamen zwar nicht all zu weit weg, machten es im Finale aber nochmals spannend – erst 1000 Meter vor dem Ziel wurden Bol und Frame am Ende gestellt. Als Gewinner der drei Sprintwertungen des Tages holte sich Janorschke damit das Blaue Trikot des besten Sprinters.


Teilnehmer stolz auf das Erreichte
Bei strömendem Regen holte er sich in einem hektischen Sprint den ersehnten Etappensieg und setzte sich dabei gegen den Basken Juan-Jose Lobato vom Team Euskaltel-Euskadi und dem Weißrussen Yauheni Hutarovich von der Mannschaft Ag2r la Mondiale durch.
Das Gelbe Trikot als Gesamtsieger durfte sich am Ende der Italiener Adriano Malori überstreifen. Zweiter wurde der britische Weltmeister und Olympiasieger Geraint Thomas vom Team Sky, Platz drei ging an den Tschechen Jan Barta vom Team NetApp-Endura. 
Im VIP-Zelt der VR-Bank am Opernhaus hinter Start und Ziel konnten VR-Bank-Vorstandsvorsitzender Dirk Helmbrecht und seine Stellvertreterin Brigitte Baur trotz des miesen Wetters zahlreiche Persönlichkeiten aus Sport, Politik und Wirtschaft begrüßen. René Lehrieder, vom gleichnamigen Party- und Eventservice, verwöhnte die Gäste mit fränkischen Schmankerln: Weißwurstfrühstück, Nürnberger und Leberkäs im Weckla, Fleischpflanzerl und Wraps mit leckeren Füllungen. 
Fazit der Veranstalter: organisatorisch hat alles bestens funktioniert, die Zusammenarbeit mit der BRV klappte hervorragend, und es gab keine Verletzungen. Für nächstes Jahr müssen wir das Arrangement mit Petrus verbessern.







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