Bekenntnis zum Ausbau der A6

Der Vize-Präsident der Autobahndirektion Nordbayern, Helmut Arndt, Karl Freller MdL (CSU), Michael Frieser MdB (CSU), Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU), Martin Burkert MdB (SPD), Bürgermeister Christian Vogel (SPD) sowie Dagmar Wöhrl MdB (CSU) beim Spatenstich. Foto: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur / Hans-Peter König

NÜRNBERG / SCHWABACH (pm/mue) - Die Botschaft von Schwabachs Oberbürgermeister Matthias Thürauf und dem Bundestagsabgeordneten Michael Frieser war klar: Der Autobahnabschnitt der A6 bei Schwabach muss baldmöglichst auf drei Fahrstreifen ausgebaut werden.


Adressat der Botschaft war Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, als dieser den ersten Spatenstich für den A6-Ausbau zwischen Nürnberg Ost und Süd setzte. „Der Ausbau der Autobahn bedeutet für viele lärmgeplagte Schwabacher Bürger mehr Lebensqualität, weil die Erweiterung der Trasse mit einem deutlich verbesserten Lärmschutz verbunden ist“, so Thürauf und Frieser. Beide Politiker erhielten dabei Unterstützung vom Vorsitzenden des Verkehrsausschusses im Bundestag, Martin Burkert. Optimal wäre es, so waren sich die örtlichen Vertreter einig, wenn der Ausbau ab 2017 direkt im Anschluss an die jetzt beginnende Maßnahme auf Nürnberger Gebiet starten könnte. Dobrindt bekannte in seiner Eröffnungsrede – ebenso wie nach ihm der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann –, dass der Ausbau um Schwabach bald angegangen werden müsse. Für den Ausbau zwischen den Anschlussstellen Schwabach-West und Roth besteht bereits Baurecht, und der Bund stufte die Maßnahme als „vordringlichen Bedarf“ ein. Jetzt fehlen noch die entsprechenden Mittel im Bundeshaushalt – Minister Dobrindt versicherte, dass er die fachlichen Argumente für einen schnellen Ausbau voll teile. „Ich behalte das Thema im Kopf“, so der Minister.

Seine Argumente hatte OB Thürauf schon in zahlreichen Schreiben sowie bei einem Besuch im Ministerium vorgetragen. „Die A6 weist eine extrem hohe und stetig steigende Verkehrsbelastung auf, was bei Unfällen schnell zum Kollaps des innerstädtischen Verkehrs führt“, so Thürauf. Dringend notwendig sei eine Verringerung der Lärmbelastung; Stadtteile wie Penzendorf, Forsthof oder der Vogelherd seinen weit über heute geltende Grenzwerte hinaus belastet. Bei einem Ausbau müssten diese Grenzwerte dann eingehalten werden. „Positiver Nebeneffekt das Lärmschutzes im Zuge der A6-Erweiterung wäre die Chance, neue Baugebiete zu erschließen – gerade für den sozialen Wohnungsbau“, so Thürauf abschließend.
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