,,Digitale Agenda" der Bundesregierung ist gestartet

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: ,,Der Mittelstand soll vom Breitband profitieren". (Foto: oh/stmwi.bayern)

Wachstumsmotor für die Wirtschaft

REGION (pm/nf) - Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner verspricht sich von der ,,Digitalen Agenda" deutliche Impulse für ein digitales Deutschland. Aigner: „Die Digitalisierung ist eine Mammutaufgabe, der sich die Bundesregierung und der Freistaat Bayern stellen. „Das Web ist ein Innovationstreiber und Wachstumsmotor für die Wirtschaft“, sagt Aigner. Bis 2018 investiere allein der Freistaat 1,8 Milliarden Euro in digitale Projekte. Das Ziel, Bayern und ganz Deutschland bis 2018 mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s auszustatten, sei ambitioniert, aber machbar, so Aigner.

Heute können etwa 63 Prozent der Haushalte über eine Übertragungsgeschwindigkeit von 50 Mbit/s verfügen. Im städtischen Bereich haben 81,4 Prozent der Haushalte Zugang zu 50 Mbit/s oder mehr, im ländlichen Bereich sind es bisher nur 18,8 Prozent.

„Vom Sprung in ein digitales Zeitalter können Wirtschaft und Gesellschaft erheblich profitieren“, sagt die Ministerin. Es gehe aber auch um gleiche Chancen für alle und um die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen. Ziel sei es, den Menschen den Zugang zu den besten digitalen Netzen zu ermöglichen – unabhängig davon, ob sie in der Großstadt oder im ländlichen Raum leben. Der Ausbau hoher Internet-Bandbreiten sei zudem gerade für den Mittelstand von großer Bedeutung: „Gerade kleinere und mittelständische Unternehmen und die freien Berufe müssen Zugang zu schnellem Internet haben, damit sie große Datenmengen verarbeiten und sich besser via Internet austauschen können.“ Enormes Potential berge die Digitalisierung auch für Gründer und junge Unternehmen, sagt die Ministerin.

Aigner weiter: „Mit der ,Netzallianz Digitales Deutschland‘, die Bundesinfrastrukturminister Alexander Dobrindt im April initiiert hat, wird der Breitbandausbau maßgeblich vorangebracht.“ Es sei wichtig, die entscheidenden Akteure aus Politik sowie Telekommunikations- und Netzwirtschaft zusammenzubringen, um zeitnah inhaltliche Schwerpunkte sowie einen Zeitplan zu erarbeiten.
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