Krankenhaus Martha-Maria Nürnberg investiert in Medizinische Klinik

Chefarzt PD Dr. med. Karsten Pohle und Schwester Elisabeth Lill im neuen hochmo-dernen Herzkatheterlabor der Medizinischen Klinik I des Krankenhauses Martha-Maria.
Nürnberg: Martha Maria Krankenhaus |

Hochmoderne Technik zur optimalen Patientenversorgung

Das Krankenhaus Martha-Maria Nürnberg hat ein neues Herzkatheterlabor eröffnet. Durch neueste Flachdetektortechnologie können dort jetzt auch feinste Blutgefäße exakt ins Bild gesetzt werden. Speziell die sehr hohe Bildqualität bei geringstmöglicher Strahlenbelastung verbessert die Patientenversorgung im Rahmen von katheterbasierten Eingriffen und Untersuchungen entscheidend. Insgesamt stehen in der Medizinischen Klinik Martha-Maria nun zwei Katheterlabore zur Verfügung. Darüber hinaus wurde eine hochmoderne Behandlungseinheit zur Untersuchung von Galle und Bauchspeicheldrüse eingerichtet. Die Kosten für umfangreiche Investitionen in die Medizinische Klinik I und II beliefen sich insgesamt auf rund 2,6 Millionen Euro.

„Die Röntgenanlage ist das Herzstück des Labors, sie birgt neueste Technik bei gleichzeitig deutlich niedrigerer Strahlenbelastung“, erklärt Privatdozent Dr. med. Karsten Pohle, Chefarzt der Medizinischen Klinik I und Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Martha-Maria. Die beiden vollständig neu installierten Herzkatheterlabore ermöglichen die Nutzung in verschiedenen Einsatzgebieten. So sind die Wiedereröffnung verschlossener Gefäße nicht nur am Herzen, sondern auch im Bereich der Arme, Beine und der Bauchorgane möglich. Auch die herzkatheterbasierte Diagnostik und Therapie komplexer Herzrhythmusstörungen („Ablation“) und die Implantation von komplexen Schrittmachersystemen können durchgeführt werden.

Nachdem im Krankenhaus Martha-Maria Nürnberg 2009 der erste Herzkatheter-Messplatz mit Flachdetektortechnologie errichtet worden war, verbessert die jetzt erfolgte Erweiterung die Versorgung herzkranker Patienten im Nordosten Nürnbergs deutlich. Derzeit werden etwa 2600 Eingriffe pro Jahr in den beiden Herzkatheterlaboren durchgeführt.

Doch nicht nur im neuen Herzkatheterlabor wird modernste Technik angewandt. Zeitgleich wurde in der Medizinischen Klinik II eine strahlungsarme hochmoderne Durchleuchtungseinheit installiert. Im Rahmen einer endoskopisch retrograden Cho-langio-Pankreatikografie (ERCP) sind die Mediziner in der Lage, mittels dreidimensionaler Technik auch komplexe Krankheitsbilder insbesondere im Bereich der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse zu therapieren. Professor Dr. med. Dieter Schwab, Chefarzt der Medizinischen Klinik II: „Wir freuen uns über die jetzt verfügbare exzellente Bildqualität und die damit verbundene hohe Aussagekraft. Dass dies sogar mit deutlich reduzierter Strahlenbelastung gelingt, ist ein weiterer wichtiger Pluspunkt für unsere Patienten und Mitarbeitenden.“
Damit hat das Krankenhaus Martha-Maria einen weiteren wichtigen Schritt getan, um als hochinnovatives Krankenhaus optimale Bedingungen für die Patientenversorgung zu schaffen.
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