Nürnberg und Würzburg schließen große Friedhöfe
Schneelast sorgt für Gefahr in Parks und Anlagen

In Nürnberg hat sich viel Schnee auf den Ästen der Bäume gesammelt. Deshalb bleiben zwei große Friedhöfe vorsichtshalber geschlossen. (Symbolbild) | Foto: Daniel Karmann/dpa
  • In Nürnberg hat sich viel Schnee auf den Ästen der Bäume gesammelt. Deshalb bleiben zwei große Friedhöfe vorsichtshalber geschlossen. (Symbolbild)
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FRANKEN (dpa/lby/ak) – Der anhaltende Wintereinbruch hat in Franken erneut spürbare Folgen. In Nürnberg und Würzburg bleiben wichtige Friedhofsanlagen vorerst geschlossen, weil die Schneelast auf den Bäumen ein zu großes Risiko darstellt.

In Nürnberg betrifft die Sperrung den Süd- und den Westfriedhof. Die Stadt begründete den Schritt mit der massiven Schneemenge, die sich auf den Ästen des dichten Baumbestands angesammelt hat. Zwar seien die Wege geräumt, doch herabfallende Äste könnten Besucher gefährden. Trauerfeiern und Beisetzungen finden weiterhin statt, allerdings unter besonderen Vorkehrungen: Angehörige sollen am Haupteingang warten, wo sie von Mitarbeitenden abgeholt und sicher zum jeweiligen Ort begleitet werden.

Auch Würzburg hat seine städtischen Friedhöfe geschlossen. Dort spricht die Kommune ebenfalls von einer akuten Schneebruchgefahr. Bereits vereinbarte Bestattungen werden durchgeführt, allerdings unter strenger Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen.

In Fürth wird vor Spaziergängen und weiteren Aktivitäten in Waldbereichen, vor allem auch im Fürther Stadtwald, sowie dem Aufenthalt bei Baumgruppen und unter Bäumen allgemein gewarnt. Laut Stadtförster Martin Straußberger sollen Waldgebiete derzeit nicht betreten und Bereiche unter Baumgruppen, aber auch einzelnen Bäumen gemieden werden, denn die Schneemassen und das einsetzende Tauwetter haben zu einer extremen Schneebruchgefahr geführt. Abbrechende Äste und auch ganze Baumkronen gefährden Leib und Leben.

Mit dieser Lage ist voraussichtlich bis zu diesem Wochenende zu rechnen.

Die Städte reagieren damit auf eine Wetterlage, die in vielen Regionen Frankens weiterhin für Probleme sorgt und die Arbeit der kommunalen Dienste seit Tagen bestimmt.

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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