Weihnachtszauber in ganz Bayern
Die außergewöhnlichsten Märkte im Freistaat
- Der Nürnberger Christkindlesmarkt wird am 28. November eröffnet und geht bis zum 24. Dezember. (Archivbild)
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BAYERN (dpa/ak) – Bayreuth macht den Anfang: Während andernorts noch die letzten Herbstlaubblätter fallen, beginnt in der oberfränkischen Stadt bereits Mitte Oktober die Vorweihnachtszeit. Das Winterdorf am Alten Schloss in der Maximilianstraße öffnet am 15. Oktober seine Pforten und bleibt bis zum Jahresende täglich geöffnet.
Mit rund 120.000 Besuchern jährlich zählt es zu den beliebtesten Treffpunkten der Region. Holzbuden, Glühwein, süße und herzhafte Speisen sowie Après-Ski-Hits und Live-Musik sorgen für das versprochene „Alpenflair und Hüttenfeeling im Herzen der Stadt“. Auch für Kinder ist ein eigenes Programm vorgesehen.
- Das Winterdorf in der Bayreuther Fußgängerzone verbreitet schon ab Mitte Oktober weihnachtliche Stimmung. (Archivbild)
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Deutlich später, aber nicht weniger stimmungsvoll, startet der Nürnberger Christkindlesmarkt. Er gilt als größter Weihnachtsmarkt Deutschlands und zählt zu den ältesten seiner Art. Am 28. November eröffnet das Nürnberger Christkind mit seinem feierlichen Prolog auf der Empore der Frauenkirche die Budenstadt rund um den Hauptmarkt. Bis zum 24. Dezember werden dort neben traditionellen Spezialitäten wie Bratwürsten und Lebkuchen auch vegane und exotische Angebote sowie kunsthandwerkliche Produkte präsentiert. Besonders beliebt sind die Kinderweihnacht am Hans-Sachs-Platz und der Markt der Partnerstädte am Rathausplatz.
- Die Hafenweihnacht ist vom 27. November bis zum 21. Dezember immer donnerstags bis sonntags geöffnet. (Archivbild)
- Foto: Ulf Vogler/dpa
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Romantisch wird es ab dem 27. November in Lindau am Bodensee. Die Hafenweihnacht, geöffnet bis zum 21. Dezember jeweils von Donnerstag bis Sonntag, erstreckt sich entlang der Uferpromenade rund um den historischen Mangturm. Ein Handpuppenspiel für Kinder und das Adventsschiff, das Besucher über den See ins benachbarte Bregenz bringt, machen den Markt zu einem besonderen Erlebnis am südwestlichen Rand Bayerns.
In Rothenburg ob der Tauber lockt der Reiterlesmarkt mit mittelalterlichem Charme. Zwischen den festlich geschmückten Gassen der Altstadt können Besucher vom 21. November bis 23. Dezember Glühwein genießen und nach handgefertigten Geschenken stöbern. Die Eröffnung erfolgt traditionell mit dem Einzug des „Reiterles“, einer Figur aus vorchristlicher Mythologie, die die Gäste mit einem Gruß willkommen heißt.
Wer es amerikanisch mag, findet in Eging am See ein ungewöhnliches Angebot: Der Deutsch-Amerikanische Weihnachtsmarkt in der Westernstadt Pullman City bietet vom 14. November bis zum 21. Dezember donnerstags bis sonntags eine Mischung aus Lichter- und Feuershow, Live-Musik, Wild-West-Atmosphäre und einem singenden Weihnachtsmann. Riesige Plüschtiere und ein Kinderprogramm runden das Spektakel ab.
- Der Münchner Christkindlmarkt dauert vom 24. November bis zum 24. Dezember. (Archivbild)
- Foto: Peter Kneffel/dpa
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Der Christkindlmarkt am Münchner Marienplatz, ist vom 24. November bis zum 24. Dezember geöffnet. Mit 138 Ständen zählt er zu den größten Märkten Bayerns. Seit 1972 findet er vor der Kulisse des neugotischen Rathauses statt. Auf dessen Balkon erklingen regelmäßig Live-Musikdarbietungen, während unter dem Christbaum vor der Peterskirche zum gemeinsamen Singen eingeladen wird. Der angrenzende Kripperlmarkt, der als größter seiner Art in Deutschland gilt, bietet eine breite Auswahl an Weihnachtskrippen und Figuren.
Ob früh oder spät, traditionell oder ausgefallen – Bayerns Weihnachtsmärkte zeigen sich auch in diesem Jahr von ihrer vielfältigsten Seite.
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