Gattuso ringt nach Playoff-Aus um Worte
Italien scheitert erneut an der WM-Qualifikation
- Trainer Gennaro Gattuso scheiterte mit Italien an der WM-Qualifikation.
- Foto: Armin Durgut/AP/dpa
- hochgeladen von Arthur Kreklau
Zenica (dpa/ak) – Nach dem bitteren Aus in der WM-Qualifikation hat Italiens Nationaltrainer Gennaro Gattuso seine eigene Zukunft offen gelassen. Direkt nach dem 1:4 im Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina in Zenica wollte der 48-Jährige nicht über mögliche Konsequenzen sprechen. Wichtiger sei, sagte er, über die Mannschaft und das blaue Trikot zu reden – und darüber, dass Italien erneut eine Weltmeisterschaft verpasst habe.
Gattuso hatte das Amt erst im Juni des vergangenen Jahres übernommen, mit dem klaren Auftrag, den viermaligen Weltmeister zur Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada zu führen. Wie schon 2018 und 2022 bleibt Italien nun außen vor. Der Trainer sprach von einem „Rückschlag“, den die Mannschaft nicht verdient habe, und entschuldigte sich bei den Fans. Es tue weh, sagte er, vor allem, weil das Team in den vergangenen Monaten alles gegeben habe. Zugleich nannte er es eine „Schande“, dass Italien wieder nicht dabei sein werde.
Während die Azzurri erneut zu Hause bleiben müssen, feierte Bosnien-Herzegowina einen historischen Abend. Angeführt von Schalkes Stürmerstar Edin Džeko qualifizierte sich das Team erstmals für eine WM und trifft in Gruppe B auf die Schweiz, Katar und Co-Gastgeber Kanada.
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