Vom Kalenderfoto ins WM‑Finale
Messi und Yamal treffen sich nach 19 Jahren auf der größten Bühne
- War bereits achtmal Weltfußballer: Lionel Messi.
- Foto: Tom Weller/dpa
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East Rutherford (Christoph Lother/dpa/ak) – Fast zwei Jahrzehnte ist es her, dass Lionel Messi einen Säugling in einer Plastikwanne badete – ein Bild, das damals für einen Wohltätigkeitskalender entstand und erst viele Jahre später wieder auftauchte. Der Säugling war Lamine Yamal. Am Sonntag stehen sich beide im WM‑Finale gegenüber, Argentinien gegen Spanien, in East Rutherford. Eine Begegnung, die heute wirkt wie ein Stück Fußballmärchen.
Das Foto von 2007 entstand zufällig: Mehrere Barça‑Profis posierten für ein UNICEF‑Projekt mit Kindern, Messi war bereits Nationalspieler, Yamal wenige Monate alt. Die Aufnahmen verschwanden lange in Archiven, bis Yamals Vater sie 2024 wiederentdeckte. Nun treffen sich die beiden Ballkünstler erneut – diesmal nicht für ein Foto, sondern für den wichtigsten Titel des Weltfußballs.
Messi prägt den Sport seit rund zwanzig Jahren. Acht Tore und vier Vorlagen hat der 39‑Jährige bei dieser WM bereits gesammelt, dazu die Führung in der ewigen Torjägerliste. Er ist nicht mehr der Tempodribbler früherer Tage, aber weiterhin der Spieler, der in engen Momenten den Unterschied macht. Trainer Lionel Scaloni spricht von einem Magier, der so lange der Beste bleibe, wie er es selbst wolle.
- Am Ziel: Lionel Messi beim argentinischen WM-Triumph 2022. (Archivbild)
- Foto: Tom Weller/dpa
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Yamal dagegen steht am Anfang seiner Laufbahn. Ein Tor und eine Vorlage hat der 19‑Jährige bislang beigesteuert, doch Spaniens Weg ins Finale prägten andere: die stabile Defensive, Torhüter Unai Simón, der treffsichere Mikel Oyarzabal und Spielmacher Dani Olmo. Trainer Luis de la Fuente ist überzeugt, dass Yamals großer Moment noch kommt. Der Youngster selbst bleibt gelassen – er weiß, dass seine Finten im kontrollierten Spiel der Spanier jederzeit eine Partie kippen können.
- Bei seiner ersten WM direkt im Finale: Lamine Yamal. (Archivbild)
- Foto: Huang Zongzhi/XinHua/dpa
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Beide stammen aus der Talentschmiede des FC Barcelona, beide sind Rekordjäger. Yamal debütierte mit 15 für die Profis, wurde mit 17 Europameister und jüngster Torschütze der EM‑Geschichte. Messi gewann als Teenager seine ersten Titel mit Barça und holte 2022 den WM‑Pokal, der seine Karriere vollendete.
- Wurde mit 17 Jahren schon Europameister: Lamine Yamal. (Archivbild)
- Foto: Tom Weller/dpa
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Nun also das direkte Duell: Messi, der alles gewonnen hat, und Yamal, der vielleicht schon als Teenager Europa‑ und Weltmeister werden könnte. Eine Geschichte, die vor 19 Jahren in einer Badewanne begann – und am Sonntag ihren nächsten Höhepunkt findet.
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