Erlanger Poetenfest bietet Aktuelles und Historisches

Hauptpodium im Schlossgarten.
  • Hauptpodium im Schlossgarten.
  • Foto: ©Erlanger Poetenfest/Erich Malter, 2015
  • hochgeladen von Redaktion MarktSpiegel

ERLANGEN (pm/nf) - Über 80 Schriftsteller, Publizisten und Literaturkritiker verwandeln die Hugenottenstadt von Donnerstag bis Sonntag, 25. bis 28. August, mit der 36. Auflage des Erlanger Poetenfests zum „Mekka“ aller Freunde des gedruckten Wortes. Das als (inoffizieller) Auftakt des Bücherherbstes geltende – deutschlandweit beachtete – Festival bietet wieder eine Vielzahl an Lesungen, Gesprächen und Diskussionsrunden an verschiedensten Orten im Stadtgebiet.

Sie beschäftigen sich heuer beispielsweise mit Themen wie Migration und Integration, religiösem Fanatismus, der Lage in der Türkei und Europa zwischen Brexit, Putin und Erdoğan. Rund 12.000 Besucherinnen und Besucher werden zu den etwa 70 Einzelveranstaltungen erwartet. Viele wichtige Neuerscheinungen, in diesem Jahr u.a. von Shida Bazyar, Gerhard Falkner, Katja Lange-Müller oder Silke Scheuermann sowie der aktuellen Preisträgerin des Ingeborg-Bachmann- Wettbewerbs Sharon Dodua Otoo, werden erstmals öffentlich gelesen und mit namhaften Kritikern diskutiert. Die abendlichen Autorenporträts im Markgrafentheater sind Ilija Trojanow und Aris Fiore- tos gewidmet. Raoul Schrott präsentiert erstmals sein neues 500-seitiges Versepos über die Entste- hung der Welt – „Erste Erde“.
Die Erlanger Übersetzerwerkstatt gewährt wieder Einblicke in die Faszination des literarischen Übersetzens, der BR-Radiosender Bayern 2 überträgt die „Nacht der Poesie“ live aus dem Markgrafentheater (25. August, 20:00 Uhr). Das „Junge Podium“ präsentiert Kinder- und Jugendliteratur, die Ausstellung Druck & Buch im Kollegienhaus (27./28. August zeigt „Kostbarkeiten“ und auch das Stadtmuseum reiht sich mit seiner aktuellen Schau „Der Weltpoet. Friedrich Rückert (1788 – 1866): Dichter, Orientalist, Zeitkritiker“ in die Poetenfest-Schlaglichter ein.

Die meisten Veranstaltungen kosten keinen Eintritt. Karten für die Eintrittspflichtige sind an bekannten Vorverkaufsstellen oder im Internet erhältlich.
Ausführliche Infos:
www.poetenfest-erlangen.de.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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